Neuste Entwicklungen der Energiewende-Charta auf dem Zukunftsforum Energiewende vorgestellt

Wollen die nachhaltige Energieversorgung in der Region vorantreiben: (von links) Alexander Inden (Stadt Schwalmstadt), Dr.-Ing. Ines Wilkens (Uni Kassel), Volker Steinmetz (Stadt Felsberg), Christina Grebe (Uni Kassel), Dr. Rainer Wallmann (Werra-Meißner Kreis), Susanne Regier (Landkreis Kassel /Die Grünen), Armin Jung (Werra-Meißner Kreis /Die Grünen), Helga Weber (Bürgerenergie Kassel Söhre), Joana Al Samarraie (Stadt Kassel/ Die Grünen), Klaus Wagner (Gemeinde Oberaula), Saskia Skaley (Stadt Baunatal), Stefan Frankfurth (Gemeinde Bad Emstal), Dieter Lengemann (Gemeinde Fuldabrück), Dr.-Ing. Sabine Säck-da Silva (PLANKOM), Andreas Siebert (Landkreis Kassel/ SPD), Kai Georg Bachmann (Zweckverband Raum Kassel), Manfred Schaub (Energie 2000 e.V.), Julian Steiner (deENet e.V.). Foto: Meyer, deENet e.V.

Kassel(pm). Das Projekt „Prozessgestaltung Energiewende Nordhessen“ des Fachgebiets Volkwirtschaftslehre mit Schwerpunkt dezentrale Energiewirtschaft der Uni Kassel hat Ende November anlässlich des Zukunftsforums Energiewende den aktuellen Stand der „Energiewende-Charta Nordhessen“ vorgestellt. Die Charta wurde im Rahmen des Forschungsprojektes mit Hilfe von Vertretern nordhessischer Landkreise zur Ermittlung von Bedarfen und Interessen kommunaler Akteure auf dem Weg der Energiewende erarbeitet.

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Mit der Initiative, die bereits von zahlreichen Akteuren aus der Region unterzeichnet wurde, soll der Wandel zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in der Region vorangetrieben werden. Zu den derzeit 27 Vorreitern gehören neben Organisationen und Unternehmen auch Landkreise und Kommunen. Letztere wurden zum Teil von ihren Bürgermeistern auf dem Zukunftsforum in der documenta-Halle vertreten. Sie stehen für das Ziel ein, in Nordhessen bis 2040 Klimaneutralität in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr zu erreichen und werben dafür, dass weitere Kommunen und Unternehmen sich diesem Bekenntnis anschließen und konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen.

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Die Energiewende-Charta wurde nun in die Hände des Kompetenznetzwerkes deENet e.V. und des Regionalmanagements Nordhessen übergeben, die zukünftig weitere Unterzeichner gewinnen möchten. Hierfür werden zur Zeit Angebote entwickelt, die Kommunen bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen unterstützen sollen.

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