Krieg der Zukunft und Besuch beim österreichisches Bundesheer

Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP)

Frankenberg(Manfred Weider). Zu ihren ersten Veranstaltungen lädt die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP) für das nächste Jahr ein. Dr. Julia Egleder, Redakteurin „loyal – Das Magazin für Sicherheitspolitik“, beginnt die Veranstaltungen am Mittwoch, 15. Januar um 19.30 Uhr im Burgwaldkasino mit dem Thema „Krieg der Zukunft“.

Drohnenschwärme, Hacker-Angriffe, Fake News und Panzer, mit kaum noch Gefechtswert, bestimmen das Schlachtfeld mit dem wir in zehn bis zwanzig Jahren zu rechnen haben. Ziel des Vortrages ist der Versuch einer Analyse über ein mutmaßliches künftiges Einsatzspektrum von Streitkräften. Die Journalistin Dr. Egleder versucht den dramatischen Wandel vom mechanisierten zum digitalisierten Heer zu skizzieren. Die neuen Planungsvorgaben aus Brüssel und Berlin lassen die Streitkräfte Anschluss an die Digitalisierung als Antwort auf absehbare Entwicklungen auf einem modernen Gefechtsfeld hoffentlich finden.

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„Strategische Autonomie Europas“ hat Prof. Dr. Johannes Varwick, Präsident der GSP seinen Vortrag am Montag, 17. Februar um 19.30 Uhr im Burgwaldkasino überschrieben.

Strategische Autonomie Europas: Notwendigkeit oder Luftnummer?
Europa muss mehr Verantwortung in der Sicherheitspolitik übernehmen. „Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Und deshalb kann ich nur sagen: Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Debatte über die Stärkung der europäischen Handlungsfähigkeit dreht sich dabei zunehmend um den Begriff der „strategischen Autonomie“ – also der Fähigkeit der EU, gemeinsam sicherheitspolitische Prioritäten zu formulieren und diese souverän umzusetzen. Der Begriff ist allerdings mit vielen Fragezeichen verbunden. So ist unklar, was dies genau bedeutet, ob die EU dafür genügend und die richtigen Mittel hat, ob die wichtigen Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich darunter das Gleiche verstehen, was das für die NATO bedeutet und welche Rolle die EU tatsächlich in der Sicherheitspolitik spielen kann und soll. Ist „strategische Autonomie“ also Notwendigkeit oder Luftnummer?

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Am Dienstag, 24. März um 19.30 Uhr im Burgwaldkasino trägt Dr. Manuela Scheuermann, Vizepräsidentin der GSP, zum Thema „Die Zukunft des Multilateralismus am Beispiel der UN“ vor.

Die Zukunft des Multilateralismus am Beispiel der UN
Nicht erst seit Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist das klassische multilaterale System unter Druck. Aufkeimende Patriotismen und Nationalismen bestimmen die sicherheitspolitische Wirklichkeit und führen dazu dass etablierte multilaterale Sicherheitsorganisationen, allen voran die Vereinten Nationen, an ihrem Tätigsein gerade in den großen sicherheitspolitischen Konflikten wie Syrien oder Jemen gehindert werden. Der Abgesang der Vereinten Nationen ist allenthalben vernehmbar. Doch gleitet die Weltorganisation angesichts der weltpolitischen Umschwünge aktuell tatsächlich in die Irrelevanz ab? Oder hat der regel-basierte Multilateralismus a la UN noch eine Zukunft? Diese Fragen werden im Vortrag aufgeworfen und mit dem Publikum diskutiert.

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Die Sicherheitspolitische Studienfahrt 2020 führt von Samstag, 11. bis Freitag, 17. Juli nach Graz, Hauptstadt der Steiermark.
Persönlich hat man kaum die Gelegenheit Bereiche, die die GSP mit dieser Studienfahrt anbietet, kennenzulernen. Ziel sind die Organe der Politik, des Staates, speziell der Sicherheitspolitik und der dort agierenden Personen. Ergänzend werden historische und touristische Ziele besucht. Es bleibt aber auch Zeit nach eigenem Gusto etwas zu erleben.
Zweck der Fahrt ist es, Kenntnisse zu gewinnen über die Organe, Dienststellen unseres Nachbarstaates Österreich und deren Zusammenspiel in der Umsetzung der Sicherheitspolitik in die Realität, nach dem Motto – wie machen es die anderen-, um im Vergleich den eigenen Staat besser bewerten zu können. Die erworbenen Kenntnisse unmittelbar vor Ort, durch direkte Gespräche, eigene Ansicht der Gegebenheiten, ungefilterte Antworten, sind besonders wichtig für die eigene Meinungsbildung, Diskussionsfähigkeit und eine objektivere Stoffvermittlung. Besucht werden das österreichische Bundesheer mit dem Jägerbataillon 17 in Straß, dem Kommando Streitkräfte und das Heereslogistikzentrum, der Landtag der Steiermark in Graz. Graz wird mit einer Führung kennen gelernt.
Informationen zum Programm und das Anmeldeformular zur Fahrt unter
https://www.gsp-sipo.de/organisation/landesbereich-iv/waldeck-frankenberg und bei Manfred Weider, Rosenweg 43, 35066 Frankenberg (Eder),Tel.: 06451 8814, Fax: 06451 230357, E-Mail: sk-waldeck-frankenberg@gsp-sipo.de.

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