Feinschliff im Bergheimer AusZeitTheater

Proben für die Premierenvorstellung des Stücks „Genannt Gospodin“ im AusZeitTheater (von links): Stefan Betzler, Maren Meinhold, Stefan Tiepermann, Hauptdarsteller Frank Sonnborn, Christiane Eicker-Lemnitz und Ulla Pospiech. Bei der Probe fehlten Mechthild Heck und Hajo Falk-Dietrich. Foto: Klein

Schauspielensemble „Zapperlott“ probt für die Aufführung „Genannt Gospodin“

Bergheim(Uli Klein). Das Ensemble „Zapperlott“ arbeitet am Feinschliff der Bühneninszenierung „Genannt Gospodin“. Für die Darsteller Frank Sonnborn, Ulla Pospiech, Mechthild Heck, Christiane Eicker-Lemnitz, Stefan Betzler, Hajo Falk-Dietrich und die Regisseure Stefan Tiepermann sowie Maren Meinhold bedeutet das jede Menge Arbeit, denn während der Wintermonate möchten sie das Stück auf die Bühne des AusZeitTheaters in Bergheim bringen.

„Es ist eine kritische Inszenierung in Zeiten materieller Überangebote und überschwänglichen Wohlstands“, umschreibt Theaterpädagoge Stefan Tiepermann die Handlung. Das spezielle Thema Konsum, Leistungswahn und -druck interessiere alle Akteure des Ensembles Zapperlott. Folgerichtig habe man sich bei der gemeinsamen Wahl für ein neues Stück für „Genannt Gospodin“ entschieden. „Wir werden diese durchaus gesellschaftskritische Geschichte in Form eines Schau- Hörspiels aufführen.“ Dies bedeute: „Die Off-Töne werden von Romy Hildebrandt, Maren Meinhold und von Uli Klein gesprochen“, berichtet Stefan Tiepermann.

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„Genannt Gospodin“ stammt aus der Feder von Philipp Löhle. Der Autor zeichnet mit seinem Bühnenwerk ohne Sarkasmus, aber mit viel skurrilem Witz die globalisierte, kapitalistische Gegenwart aus Sicht eines Verweigerers nach. „Vor vielen Jahren lief das Stück im Staatstheater Kassel. Über einige Umwege sind wir dann an die Texte gekommen, was uns sehr freut“, sagt Tiepermann. Das Ensemble „Zapperlott“ sei seit seiner Gründung im Jahr 1997 somit in der Lage, die nunmehr 15. Produktion aufzuführen.

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