Edertaler Störche auf 88 Seiten

Präsentation vor dem Edertaler Rathaus (von links): Wolfgang Lübcke, Hermann Sonderhüsken und Bürgermeister Klaus Gier stellten den Bildband „Das Storchenjahr – Ein Jahr mit den Edertaler Störchen“ vor. Foto: Klein
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Hermann Sonderhüsken und Wolfgang Lübcke stellen neuen Bildband vor

Edertal(Uli Klein). Das Storchenjahr – Ein Jahr mit den Edertaler Störchen, lautet der Titel eines Bildbandes des Giflitzers Hermann Sonderhüsken. Auf 88 Seiten nimmt der Autor die Betrachter mit auf eine spannende Fotoreise, unterteilt in elf Rubriken mit 91 Bildern. Komplettiert wird das Druckwerk von drei Textblöcken, in denen auch die Rückkehr der seit 2008 wieder im Edertal heimisch gewordenen Weißstörche lückenlos dokumentiert ist.

Der neue Bildband ist auf Anregung des Naturkundlers Wolfgang Lübcke entstanden. „Die Weißstörche erfreuen sich dank der kontinuierlichen ehrenamtlichen Arbeit und Einsatzes von Hermann Sonderhüsken größtem Interesse und Aufmerksamkeit“, lobte Wolfgang Lübcke bei der Präsentation im Beisein von Bürgermeister Klaus Gier. Der Ornithologe machte außerdem darauf aufmerksam, dass der Bildbandautor auch am Storchen-Nistplatz einer großen Zahl von Besucherinnen und Besuchern immer wieder Rede und Antwort stünde. „Die Weißstörche sind dank ihm zu einem echten Werbeträger der Nationalparkgemeinde Edertal geworden“, stellte Wolfgang Lübcke fest.

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Dies werde auch am Beispiel zahlreicher Schulklassen und Kindergartengruppen deutlich, die den Horst an der Wesemündung bei Giflitz besuchten, um die Adebare zu beobachten. „Hier können Menschen jeden Alters auch in den angrenzenden Schutzgebieten Krautwiese und Schwimmkaute die Natur in vollen Zügen genießen und erleben“, meinte der Naturkundler. Für Edertals Bürgermeister Klaus Gier spielen die Störche ebenfalls „eine besondere Rolle.“ Noch sehr viel wichtiger seien aber Akteure wie Hermann Sonderhüsken, die sich mit Dingen identifizieren und sich mit großem Idealismus und viel Herzblut dafür einsetzten. „Bei dem Bildband haben wir es mit einem professionellen Werk zu tun“, erklärte der Rathauschef. Wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kind sei er zu den Weißstörchen gekommen, erinnerte sich Herrmann Sonderhüsken.

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Wolfgang Lübcke habe ihn damals wegen Fotos angesprochen, und somit sein Interesse für die Schreitvögel geweckt. „Seitdem empfinde ich es als meine Verpflichtung etwas für diese wunderschönen Tiere zu tun.“ Sonderhüsken verbrachte seit der Rückkehr der Vögel unzählige Stunden an ihrem Brutplatz und wurde mit seiner Fotokamera unter anderem Zeuge, wie die Elterntiere nach über einhundertjähriger Abwesenheit seit 2008 insgesamt 28 Junge am Ufer der Eder großzogen. „Er hat sich nach und nach mit dem Verhalten, der Biologie und den Lebensansprüchen der Weißstörche vertraut gemacht“, stellt Wolfgang Lübcke fest. Die Gestaltung des Bildbandes übernahm Sonderhüsken ehrenamtlich und auch die gesamten Druckkosten gingen auf seine Kosten. Der Erlös aus dem Verkauf zum Stückpreis von sechs Euro ist komplett für die Arbeit der Nabu-Ortsgruppe Edertal bestimmt.

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Zur Person Hermann Sonderhüsken: Bedingt durch einen Unfall als Radsporttrainer ist Hermann Sonderhüsken seit 1994 im Rollstuhl aktiv. Er arbeitet seit 1998 freiberuflich und engagiert sich ehrenamtlich, unter anderem als Vereinsmitglied der Nabu-Ortsgruppe Edertal. In Giflitz betreibt er ein professionelles Fotostudio und ist fotografisch im Studio, in der Natur, beim Sport und als Reporter unterwegs.

Service: Der Bildband zum Stückpreis von sechs Euro ist erhältlich im Bürgerbüro der Nationalparkgemeinde Edertal, Waldecker Bank in Giflitz und Korbach, Multimedia Unzicker in Giflitz und in der Buchhandlung Buchland in Bad Wildungen.

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