Wiegelmann neuer Unterbezirksvorsitzender der AfA in Waldeck-Frankenberg

Neugewählter AfA –Unterbezirksvorstand mit dem Unterbezirksvorsitzenden der SPD Waldeck-Frankenberg, Dr. Hendrik Sommer und Dr. Daniela Sommer, MdL. Foto: AfA Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberg(von Ralf Wiegelmann). Am Donnerstag, dem 15. August 2019 wurde die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Unterbezirk SPD Waldeck – Frankenberg neu gegründet. Als Unterbezirksvorsitzender wurde Ralf Wiegelmann (Korbach), mit seinen stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Jutta Kahler (Korbach) und Christoph Vogel (Korbach) gewählt. Als Schriftführer wurde Klaus Köhler (Bad Arolsen) gewählt. Als Beisitzer gehören zukünftig dem neu gewähltem Vorstand Jaana Claus (Korbach), Gerhard Geitz Vorsitzender des DGB Kreisverbands Waldeck Frankenberg (Hatzfeld), Otmar Hanickel (Korbach), Ruth Piro-Klein (Burgwald), Jörg Schönfelder Betriebsratsvorsitzender des Conti-Werks Korbach (Korbach) an. Horst Behle (Bad Arolsen), Dagmar Kappelhoff (Willingen), Katrin Kügler (Edertal), Luisa Wilke (Korbach).

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“Für die AfA steht der Themenbereich „Arbeit“ im Mittelpunkt. Arbeit schafft unseren Wohlstand, prägt unseren Alltag und unser gesellschaftliches Zusammenleben, die sozialen Sicherungssysteme und die Umwelt. Sie entscheidet auch über unser Einkommen und unsere Chancen in der Zukunft – und die unserer Kinder. Sicherlich sei das Themenfeld der der Digitalisierung 4.0 in der Zukunft eines wo wir uns verstärkt einbringen müssen,” so Wiegelmann. Die AfA in Waldeck – Frankenberg werde sich verstärkt um die Aufwertung der sozialen Pflegeberufe einbringen, sowie die Ergebnisse aus ihrer Podiumsdiskussion zum Thema „Gute Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich“ analysieren und einen entsprechenden Antrag in enger Zusammenarbeit mit den Betriebsräten in den Krankenhäusern im Landkreis auf den Weg bringen.

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Ein elementares Ziel ist es, ein Instrument zur Bemessung des notwendigen Pflegepersonalbedarfs in Krankenhäusern zu entwickeln, das unterschiedliche Patientengruppen und Leistungsfelder hinsichtlich ihres Bedarfes an Pflegepersonal einschätzt. Es soll sich an den Standards einer qualitativ hochwertigen Versorgung der Patient*innen orientieren und eine hohe Patientensicherheit gewährleisten. Das Instrument ermittelt den Pflegepersonalbedarf eines Krankenhauses für die unmittelbare Patientenversorgung auf allen bettenführenden Stationen und definiert die notwendige
Pflegepersonalausstattung für die Stationen des gesamten Krankenhauses. Für eine gute und sichere Versorgung und Pflege braucht es mehr Personal. Und auch für die dringend erforderliche Entlastung der Beschäftigten braucht es mehr Personal. Die Personalsituation ist Ergebnis der DRG’s (Diagnosebezogene Fallgruppen) , der Fallpauschalen und – da sind wir uns mit der DKG einig – auch der völlig unzureichenden Finanzierung der Investitionskosten durch die Länder. Man darf das
Gesundheitswesen nicht dem Markt und wirtschaftlichen Wettbewerb überlassen, so
unsere feste Überzeugung.

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Wenn die Politik das Vertrauen der Pflegekräfte zurückgewinnen will, braucht es Vorgaben zur Personalausstattung, die dafür sorgen, dass man so arbeiten kann, wie man es gelernt hat und man nach der Schicht mit einem guten Gefühl nach Hause gehen kann. Eine verbindliche Personalausstattung, die sich am Pflegebedarf orientiert, ist laut Ralf Wiegelmann auch das wirksamste Mittel gegen den Fachkräftemangel. Mit guten Arbeits- und Ausbildungsbedingungen könnten erfahrene Fachkräfte gehalten und neue gewonnen werden. Und viele, die aufgrund der extremen Belastung in die Teilzeit geflüchtet sind, könnten wieder aufstocken. Gerne können auch interessierte Kolleginnen und Kollegen ohne ohne Parteibuch bei uns in der AfA vor Ort mitarbeiten und sich einbringen, so Wiegelmann.

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