Löst China die Vereinigten Staaten von Amerika als Hegemonialmacht ab?

Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP)

Frankenberg(Manfred Weider). Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP) lädt zu ihrem ersten Vortrag nach der Sommerpause am Donnerstag, 12. September um 19.30 Uhr in das Burgwaldkasino, Marburger Straße 69, ein.

Prof. Dr. Erich Weede, Universität Bonn überschreibt seinen Vortrag „Löst China die Vereinigten Staaten von Amerika als Hegemonialmacht ab? – welche Formen nimmt die strategische Rivalität im 21. Jahrhundert an?“. Ob die amerikanische oder die chinesische Volkswirtschaft größer ist, das hängt von der Art der Berechnung ab. Bei den üblichen Wechselkursen ist die amerikanische Wirtschaft größer, bei Berücksichtigung der Kaufkraft seit vier Jahren die chinesische. In zwanzig Jahren könnte die chinesische Wirtschaft doppelt so groß wie die amerikanische sein – wenn China weiter doppelt so schnell wie die USA wächst. Dann spätestens stellt sich die Frage der globalen Vorherrschaft. Noch ist der militärische Vorsprung der USA größer als der wirtschaftliche. Aber das muss nicht so bleiben. Historisch ist der Übergang von einer zu einer anderen Hegemonialmacht oft durch Krieg entschieden worden. In der Diskussion zu den wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Fragen, die sich aus der Rivalität zwischen den USA und China ergeben, wird der Referent Stellung beziehen.

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