Regionale Krankenhäuser wichtig für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum

MdB Dr. Edgar Franke(SPD)
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Frankenberg/Eder(pm). Krankenhäuser in dünn besiedelten Regionen werden ab nächstem Jahr mit zusätzlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung in ländlichen Regionen unterstützt. Der beständige Einsatz des Bundestagsabgeordneten und Gesundheitsexperten Dr. Edgar Franke (SPD) für den ländlichen Raum zeigt erneut Erfolg. Franke hat als Berichterstatter für den Bereich der Krankenhäuser in der Bundestagsfraktion in Verhandlungen mit Gesundheitsminister Spahn diese besondere Förderung durchsetzen können. „Gerade in gesundheitlichen Notlagen braucht es eine schnell erreichbare Versorgung vor Ort. Daher werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen, zu denen es in erreichbarer Nähe keine Alternative gibt, künftig pauschal mit 400.000 Euro im Jahr bezuschusst.“

Hierfür stellen die Krankenkassen 50 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zur Verfügung, wie der Bundesgesundheitsminister aktuell veröffentlichte. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung haben sich nun auf eine Liste der Krankenhäuser verständigt, die die Förderung erstmals ab 2020 erhalten können. Wie Franke mitteilt, kommen in seinem Wahlkreis Land gleich mehrere Krankenhäuser in den Genuss der Förderung. Das Kreiskrankenhaus Frankenberg aber auch das Stadtkrankenhaus in Korbach, die eine enge Zusammenarbeit anstreben, werden gefördert und gehören damit bundesweit zu den 120 Krankenhäusern in dünn besiedelten Regionen, die eine solche Förderung erhalten.

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Die Krankenhäuser müssen die Voraussetzungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für einen Sicherstellungszuschlag erfüllen (unter anderem Bevölkerungsdichte unter 100 Einwohner) sowie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe vorhalten. Um die zusätzliche Förderung zu erhalten, müssen die Krankenhäuser, anders als beim Sicherstellungszuschlag, kein Defizit nachweisen. Franke hatte sich bereits mit G-BA Chef Josef Hecken anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung im Kreiskrankenhaus Frankenberg für die Sicherstellungszuschläge eingesetzt und eine weitere Förderung gefordert. „Einer der wichtigsten Bausteine in der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum ist die medizinische Nahversorgung. Hier musste unbürokratisch, konkret und wirksam unterstützt werden.“, so Franke. Und weiter: „Diese pauschale Förderung ist ein guter Anfang, auch wenn Defizite in der Krankenhausfinanzierung damit nicht vollständig gedeckt werden können.“

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