Patientenfürsprecher berichten über ihre Arbeit – Gerda Schmalz verabschiedet

usschussvorsitzende Sigrid Engelhard, Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese (v.l.n.r.) dankten Gerda Schmalz für ihren langjährigen Einsatz und verabschiedeten sie mit den besten Wünschen aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberg(pm). Sie sind Mittler zwischen Klinikleitung und Patienten, nehmen Fragen, Wünsche und Anregungen entgegen, stehen als Ansprechpartner zur Verfügung – die Patientenfürsprecher üben eine wichtige Rolle an den hessischen Krankenhäusern und Kliniken aus. Als ehrenamtlich Tätige nach dem Hessischen Krankenhausgesetz werden sie vom Kreistag gewählt und einvernehmlich mit der jeweiligen Krankenhausleitung in ihr Amt berufen. Jährlich geben sie einen Bericht über ihre Tätigkeit ab.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg kümmern sich sechs Patientenfürsprecher*innen, jeweils mit Stellvertretung, um die Belange der Patienten. Tätig sind sie an den Stadtkrankenhäusern in Bad Arolsen und Korbach, am Kreiskrankenhaus Frankenberg, der Asklepios Klinik und der Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen sowie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und der Klinik für forensische Psychiatrie in Haina (Kloster). Ihre Berichte für 2018 stellten sie nun in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Integration vor.

An der Asklepios-Klinik Bad Wildungen waren im vergangenen Jahr lt. Patientenfürsprecherin Christine Göbel vor allem die häufigen Personalwechsel und die damit verbundene Befürchtung der Patienten, nicht optimal versorgt zu werden, Gegenstand der Rückmeldungen. Patientenfürsprecher Walter Meier, Stadtkrankenhaus Korbach, berichtete u.a. über die gute Zusammenarbeit mit dem hauseigenen Beschwerdemanagement. Im Kreiskrankenhaus Frankenberg stellte Patientenfürsprecherin Fansida Schloss in ihrem Bericht, vorgetragen von Stellvertreter Karl-Heinz Scriba, eine allgemeine Zufriedenheit mit Personal und Behandlung fest. Patientenfürsprecher Hans-Ludwig Wagner konnte von einem klärenden Gespräch mit der ärztlichen Leitung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina (Kloster) nach einer Klage über die Versorgung einer Patientin berichten. Sprechzeiten alle 14 Tage hält Patientenfürsprecher Johannes Mayrl an der Klinik für forensische Psychiatrie Haina (Kloster) ab, dies habe sich bewährt und ein Kontakt zu den Patienten könne gut aufgebaut werden.

Ihren letzten Tätigkeitsbericht für das Stadtkrankenhaus Bad Arolsen gab Gerda Schmalz ab, die nach 15 Jahren als Patientenfürsprecherin aus Altersgründen von ihrem Amt zurücktritt. Die Rückmeldungen der Patienten seien weit überwiegend positiv, hervorgehoben wurden Freundlichkeit und Zuwendung der Krankenhaus-Mitarbeiter.

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