Neues Fahrzeug für die Jugendverkehrsschule

Landrat Dr. Kubat überreichte den Schlüssel für das neue Fahrzeug der Jugendverkehrsschule an Verkehrserzieher Rainer Schramme. Mit ihnen freuen sich (v.l.n.r.) der stellvertretende Leiter regionaler Verkehrsdienst Arnfried Schlömer, Kreissachbearbeiter Heiko Bangert und stellvertretender Fachdienstleiter Norbert Bötzel (Fachdienst Schulen und Bildung). Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg

Korbach(pm). Einen erfreulichen Termin konnten die beiden Polizeibeamten Arnfried Schlömer, stellvertretender Leiter regionaler Verkehrsdienst, und Rainer Schramme, zuständig für Verkehrserziehung, vergangene Woche am Korbacher Kreishaus wahrnehmen. Sie erhielten von Landrat Dr. Reinhard Kubat die Schlüssel für ein nagelneues Jugendverkehrsschul-Fahrzeug. Der Ford Transit im Wert von rund 37.000 Euro ersetzt ein älteres Kraftfahrzeug, das nach 11 Jahren Gebrauch einer anderen Nutzung zugeführt wurde. An der Anschaffung hat sich das Land Hessen mit einem Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro beteiligt. Das Jugendverkehrsschul-Fahrzeug kommt bei den Grundschulen im Nordkreis überwiegend in den 4. Klassen zum Einsatz, für die Schulen im Südkreis ist ein zweites Fahrzeug in Bad Wildungen stationiert.

„Verkehrserziehung ist ein fester Bestandteil des Unterrichts“, erläuterten die beiden Polizeibeamten. Ziel ihres Einsatzes sei es, den Schulkindern das nötige Rüstzeug mitzugeben, sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Im Gepäck ihres Transporters haben sie auffällig leuchtende Fahrräder, Helme, die wichtigsten Verkehrsschilder und sogar funktionierende Ampeln. Damit bauen sie an den Grundschulen einen spannenden Parcours auf, in dem die jungen Fahrradfahrer intensiv üben können, bevor es für sie in den echten Straßenverkehr geht.

Vornehmliche Aufgabe der Jugendverkehrsschule ist es laut Schlömer und Schramme, den Kindern die Verkehrsregeln beizubringen – von „Vorfahrt Gewähren“ über das Anhalten an einer roten Ampel bis hin zu „rechts vor links“. Sie müssen bei den Jungen und Mädchen allerdings voraussetzen, dass diese ihr Rad gut genug beherrschen, um sich nicht durch unsicheres Fahren zusätzlich selbst zu gefährden. Zeit, den Kindern das Fahrradfahren erst beizubringen, haben sie bei ihren Besuchen in den Schulen nicht.

Landrat Dr. Kubat bedankte sich bei den beiden Beamten für den Einsatz der Polizei in der Verkehrserziehung. „Auch für die Eltern ist es beruhigend zu wissen, dass ihre Kinder von versierten Fachleuten sicher durch den Dschungel der Verkehrsregeln geführt werden.“ Für die Unterstützung der Jugendverkehrsschule werde regelmäßig eine erhebliche Summe an Fördermitteln im Kreishaushalt bereitgestellt. Und aus diesen Mitteln sagte der Landrat zum Abschluss des Termins am Kreishaus gleich noch eine weitere Unterstützung zu: den Austausch einiger veralteter Fahrräder und in die Jahre gekommener Fahrradhelme durch moderneres Gerät.

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