Mehr Mut zu inhaltlicher Abgrenzung und moderner Kommunikation

Sebastian Sommer ist der neue Vorsitzende der Jungen Union Hessen. Foto:JU Hessen

Junge Union Hessen formuliert acht Punkte für eine starke CDU

Hünfeld(pm). Die Junge Union Hessen nutzte den diesjährigen Landestag in Hünfeld, um die Wahlergebnisse der Europawahl zu analysieren und Konsequenzen zu diskutieren. In diesem Rahmen verabschiedete die Junge Union acht Punkte, zu deren Umsetzung das Präsidium der CDU Deutschlands aufgefordert wird. „Wir sehen klare Versäumnisse der CDU und fordern ein Umdenken in Berlin“, macht Sebastian Sommer, Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen, deutlich. Mit 28,9 Prozent sind wir nicht zufrieden. Unser Anspruch ist es, die CDU zur modernen Volkspartei weiterzuentwickeln, die CDU-Handschrift wieder sichtbar zu machen und Wahlen mit weit über 35 Prozent zu gewinnen“, formuliert Sommer den Anspruch der Jungen Union.

„Das Ergebnis der Europawahl reiht sich in eine Serie von Stimmverlusten ein, nach denen wir nicht zur Tagesordnung übergehen können. Regierungspartei oder stärkste Kraft zu sein, reicht uns nicht aus“, stellt Sommer klar. Nicht zuletzt mit Blick auf die Ergebnisse in den Großstädten und bei jungen Wählerschichten stellt die Junge Union Hessen daher deutliche Forderungen auf:

Klare inhaltliche Abgrenzung zwischen der CDU und den Grünen;
Überzeugende bürgerlich-konservative Antworten auf die aktuellen Zukunftsfragen wie der digitalen Infrastruktur, Industrie 4.0, der Pflege und insbesondere der Klimapolitik;
Ablehnung einer CO2-Steuer, keine Benachteiligung der auf dem Land lebenden Menschen;
Mit Familien und dem Mittelstand die Stützen unseres wirtschaftlichen Erfolgs wieder in den Mittelpunkt rücken
In klarer Sprache deutlicher und moderner kommunizieren, mit „Fridays-For-Future“ und „Rezo“ offensiv in den Diskurs gehen;
Das Konrad-Adenauer-Haus und die CDU-Gliederungen in den sozialen Medien professionell und zeitgemäß aufstellen;
Das Wissen und die Fähigkeiten der mehr als 400.000 CDU-Mitglieder nutzen und insbesondere bei der politischen Ausrichtung auf externe Berater verzichten;
Mit den eigenen Stärken werben und die inhaltliche Auseinandersetzung suchen, auf Wahlkämpfe nach dem Prinzip der asymmetrischen Demobilisierung verzichten.

Die Beschlussfassung mit den vollständigen acht Forderungen senden wir Ihnen anbei. Die Analyse wird auch dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin zugesandt. Die Junge Union Hessen ist mit über 11.000 Mitgliedern die größte politische Jugendorganisation in Hessen. Der Landestag ist das höchste Beschlussgremium des CDU-Nachwuchses. Im Rahmen des 99. JU-Landestags in Hünfeld positionierte sich die Junge Union Hessen zu zahlreichen aktuellen Debatten.

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