Eine Vision wird Wirklichkeit

Das Gustav-Hüneberg-Haus mit dem 500 Jahre alten jüdischen Ritualbad, der Mikwe. Foto: Rückblende

Gustav-Hüneberg-Haus mit neu gestalteten Ausstellungsräume

Volkmarsen(pm). Die Ausstellung zur deutsch-jüdischen Geschichte wird unter einem denkmalgeschützten Dach vereint mit einem bedeutenden Zeugnis aus der Vergangenheit, einem 500 Jahre alten jüdischen Ritualbad. Mitten in Volkmarsens Innenstadt, im Steinweg 24, wurde ein einen einzigartigen Lernort für Jung und Alt, einen Treffpunkt für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geschaffen.

Geöffnet für alle, die geschichtsinteressiert und wissbegierig sind, anderen Menschen begegnen möchten, Filme und Bücher lieben und Lust auf einen Kaffee im historischen Ambiente haben“
Nach Entdeckung der über 500 Jahre alten Schachtmikwe Ende 2013 startete im Januar 2017 mit dieser Aussage das Projekt „Neue Heimat für Historisches“. Mit großzügiger Unterstützung durch den Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Stadt Volkmarsen, das Hessische
Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie über 250 Spenderinnen und Spendern konnte man am 31.12.2017 das geschichtsträchtige Haus „Steinweg 24“ erwerben. Nachdem das denkmalgeschützte Gebäude in Vereins-Obhut genommen hatten, wurden die die historischen Räume an vielen Stellen wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt und im 1. Bauabschnitt zu einem außerschulischen Lernort von überregionaler Bedeutung um- und ausgebaut. Viele Renovierungsarbeiten wurden von den Mitgliedern und Freunden unentgeltlich geleistet, ein Teil der Baumaßnahmen wurde von kompetenten Handwerksbetrieben ausgeführt. Diese Arbeiten wurden mit ca. 42 % durch Fördergelder aus dem Programm „Dorf- und Regionalentwicklung“ und durch weitere Spenden finanziert.
Im Februar 2019 bekam das Haus den Namen „Gustav-Hüneberg-Haus“ gegeben und nach dem
Umzug aus dem bisherigen Domizil im Haus Dr. Bock schon einige Veranstaltungen in den neuen Räumen durchgeführt.

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