Wie man Gärten naturnah gestaltet

Naturnahe Gärten sind nicht nur schön anzusehen sondern tragen auch zur Artenvielfalt bei: Sie decken Bienen, Schmetterlingen & Co. den Tisch. Foto: Rosemarie Gemba

Kostenloser Vortrag von Rosemarie Gemba, Fachberaterin für Naturerlebnisräume im Paderborner Kreishaus

Kreis Paderborn (krpb). Meteorologen warnen bereits vor einem neuen Dürresommer. An vielen Orten herrscht Waldbrandgefahr, und das im April. Das Insektensterben nimmt dramatische Ausmaße an: Mittlerweile gilt mehr als die Hälfte aller Insektenarten als gefährdet. Der Mensch muss aktiv werden, sonst drohen irreparable Schäden. Ein Baustein von vielen sind naturnahe Gärten: „Garten- und Balkonbesitzer können mit der richtigen Bepflanzung viel für die Artenvielfalt tun“, sagt der Umweltdezernent des Kreises Paderborn, Martin Hübner. Wie bekommt man einen naturnahen Garten hin? Was ist zu beachten? Auf Einladung des Paderborner Kreisumweltamtes erläutert Rosemarie Gemba, Fachberaterin für Naturerlebnisräume, am Montag, 29. April, um 19 Uhr im Paderborner Kreishaus, wie man den Tisch für Bienen und Schmetterlinge deckt. Der Eintritt ist frei.

Das Insektensterben bedroht den Menschen mehr, als die meisten es sich vorstellen können. Insekten besitzen eine Schlüsselfunktion in der Natur. Sie bestäuben Wild- und Nutzpflanzen und sichern somit auch die Produktion von Nahrungsmitteln für Mensch und Tier. Sie sind Nahrungsquelle für Vögel, Säugetiere, Amphibien oder auch Reptilien und sichern damit die Artenvielfalt. In der Forst- und Landwirtschaft regulieren sie die Bestände von Schädlingen.

Rosemarie Gemba wird in ihrem rund eineinhalbstündigen Vortrag erläutern, was naturnahe Gärten sind, wie sie angelegt und gepflegt werden. Anhand von Bildern erläutert die Referentin die Unterschiede zwischen herkömmlichen und naturnahen Gärten. In ihrem Vortrag geht es auch um Boden, Baustoffe und Bauwerke. Tipps, welche Wildpflanzen wie zum Beispiel Gräser, Stauden oder auch Gehölze gut sind für den Garten und wie sehr Nistkästen oder auch Insektenhotels zur Artenvielfalt beitragen können, runden den Vortrag im Kreishaus ab. Im Anschluss ist eine Diskussion vorgesehen. Die Referentin beantwortet auch Fragen aus dem Publikum.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Aber auch fachkundige Garteneigentümer werden mit Sicherheit Neues erfahren.

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