Geburtshilfe im Kreiskrankenhaus Frankenberg bleibt bestehen – Geburtenzahlen steigen

Die Gynäkologin Kathrin Mika, die Hebamme Sophia Schnurbus und Chefarzt Dr. Volker Aßmann im Kreißsaal.Foto: Kreiskrankenhaus Frankenberg

Frankenberg(pm). Das Kreiskrankenhaus Frankenberg bedauert, dass nun mit der Schließung der Geburtshilfestation im Volkmarser Krankenhaus ein weiteres Angebot für die werdenden Eltern in der Region entfällt. Eine ähnliche Entwicklung ist vor Ort nicht zu befürchten. „Der Landkreis Waldeck-Frankenberg steht als Träger fest hinter der Klinik für Geburtshilfe am Frankenberger Kreiskrankenhaus“ bestätigt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Gerhard Hallenberger.

Die Klinik für Geburtshilfe unter der Leitung von Chefarzt Dr. Volker Aßmann ist mit der eigenen Entwicklung sehr zufrieden. In den Umbau und die Renovierung der drei Kreißsäle und der Station wurden in den letzten beiden Jahren kräftig investiert. Die steigenden Geburtenzahlen zeigen, dass die Entscheidung für diese Investitionen gerechtfertigt war. „Im erste Quartal 2019 ist die Geburtenrate bei uns stark angestiegen, sodass wir optimistisch sind, die Zahl von 500 Geburten in 2019 zu erreichen.“, berichtet Dr. Aßmann. „Ende letzten Jahres wurden bereits zwei neue Hebammen eingestellt. Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen von den frischgebackenen Eltern, die sich bei uns gut aufgehoben fühlen.“

Hintergrund:
Die geburtshilfliche Belegabteilung am St. Elisabeth-Krankenhaus in Volkmarsen stellt zum 30. Juni 2019 ihren Betrieb ein. Die Beleghebammen haben ihren Vertrag zum 30. Juni gekündigt. Auch die gynäkologische Beleg-Fachärzte werden ihren Vertrag, der bis zum 31.12.2019 läuft nicht fortsetzen. Einer der Gründe: die Haftpflichtversicherung steigt auf 250.000 Euro pro Jahr.

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