Mädchen für Politik begeistern

Christine Herguth und Petra Henkel, Amy und Jenny Julius sowie parlamentarischer Geschäftsführer Günter Rudolph. Foto:Sommer

Wiesbaden/Landkreis Waldeck-Frankenberg(pm). Die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer lud wie bereits in den vergangenen Jahren interessierte junge Frauen zum Girls‘ Day im Hessischen Landtag ein. Der diesjährige Mädchenzukunftstag fand am Donnerstag, den 28. März von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr im Wiesbadener Landtag statt. Zwei Mädchen besuchten auf Einladung der heimischen Landtagsabgeordneten den hessischen Landtag und bekamen an diesem Tag in Berufe Einblick, in denen sonst nur wenige Frauen zu finden sind.

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„Wir wollen Mädchen gerne die Gelegenheit geben, die politische Luft des Landtages zu schnuppern. Das Programm der SPD-Landtagsfraktion ist dabei sehr abwechslungsreich“, so die Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer. Der Tag begann mit einer Begrüßung durch den Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, mit der stellvertretenden Vorsitzenden und innenpolitischen Sprecherin der Fraktion, Nancy Faeser und durch die frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Lisa Gnadl mit einem allgemeinen Einführungsvortrag über den Girls Day, die Arbeit im Landtag und in der Fraktion.

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Nach dem Mittagessen folgte eine Führung durch den Landtag und anschließend wurde in Kleingruppen mit SPD-Abgeordneten zu den Themen Schule und Bildung, Europa, Jugendkriminalität, Klima, Ernährung und Lebensmittelverschwendung sowie Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit diskutiert. Amy und Jenny Julius hatten sich für die Themen Schule und Bildung entschieden, da dieses Thema sie selbst betrifft und sie Vorschläge einbringen konnten, was den Schulalltag besser machen kann. Da in politischen Parteien Frauen immer noch in der Minderzahl sind, möchte Sommer mit ihrem Engagement einen Beitrag dazu leisten, „schon junge Frauen für die Mitarbeit in der Politik zu begeistern.“ Anfang der Ferien trafen sich die Teilnehmerinnen erneut mit ihrer Abgeordneten, um den Tag Revue passieren zu lassen: „Ich freue mich, dass junge Mädchen und Frauen immer wieder Interesse für politische Themen, an Beteiligung und Teilhabe haben.“
Sie ergänzt: „Junge Menschen sind keineswegs politikverdrossen, man muss sie einbinden und mitreden lassen! Mit dem Angebot des Girls Days wollen wir Mädchen für die politische Arbeit begeistern. Vor 100 Jahren waren es Frauen, die darum gekämpft haben, überhaupt an die Wahlurne zu dürfen. 100 Jahre Wahlrecht für Frauen wurde von Frauen erkämpft. Heute ist es zwar eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen wählen gehen und auch zur Wahl stehen, aber es sind leider noch zu wenige. Mit dem Girls Day kann an politische Themen und Partizipation herangeführt werden und ich freue mich bereits jetzt darauf, Mädels aus der Heimat im nächsten Jahr zum Girls Day in Wiesbaden erneut begrüßen zu dürfen“, so Sommer abschließend.

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