Die Wewelsburger Baupläne der SS im Zweiten Weltkrieg

Bebauungsplan der SS-Burganlage und der Siedlung Wewelsburg mit eingetragenen Parzellen des Dorfes, Hermann Bartels im Februar 1944 Foto: Lina Loos,Kreismuseum Wewelsburg

Öffentliche Führung in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg

Kreis Paderborn(krpb). Besucherinnen und Besucher der Wewelsburg können am Sonntag, den 14. April die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ kennenlernen. Start der öffentlichen Führung ist um 15 Uhr. Treffpunkt ist das Eingangsfoyer im ehemaligen Wachgebäude. Die Gäste werden durch die historischen Räume des ehemaligen Wachgebäudes geführt, in denen die Ausstellung auf einer Fläche von 850 Quadratmetern die lokale Geschichte der SS in der Wewelsburg und des hiesigen Konzentrationslagers in eine umfangreiche Gesamtdarstellung der Schutzstaffel einbettet. Die Führung beinhaltet ebenso die Besichtigung der im Nordturm der Wewelsburg befindlichen, in NS-Architektur erhaltenen Räume.

Der Rundgang führt unter anderem zu den Bauplänen der SS. Nach den Vorstellungen von Hermann Bartels sollte der vorgelagerte Hauptgebäudekomplex die Seitenfluchten der historischen Wewelsburg noch strikter verlängern, als es in früheren Plänen vorgesehen war. Dadurch wollte Bartels die Zentralität des Nordturms noch deutlicher hervorheben. Bei der Dauerausstellung handelt es sich um die einzige museale Gesamtdarstellung der Geschichte und Verbrechen der SS. Inhaltlich endet die Ausstellung nicht 1945, sondern beleuchtet unter anderem die Aufarbeitung des SS-Terrors nach dem Krieg, die heutige Rezeption des historischen Ortes Wewelsburg und das Nachkriegsleben von Tätern und Opfern.

Die Führung eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren. Dauer: Ca. zwei Stunden. Entgelt für die Führung: Erwachsene 3 €, ermäßigt 1,50 €, Familienkarte 6 €, kostenlos mit Jahreskarte.

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