Landrat Dr. Reinhard Kubat übernimmt Vorsitz der Gesundheitskonferenz Kassel

Dr. Reinhard Kubat, Landrat Waldeck-Frankenberg - Foto:Archiv/NVV -

Ziel: Versorgungsstrukturen verbessern

Kassel/Korbach(pm). Als Expertenrunde für überregionale Gesundheitsthemen wird die Gesundheitskonferenz Kassel künftig für das Gebiet Nordhessen über Fragen der medizinischen und pflegerischen Versorgung beraten und entsprechende Empfehlungen für eine flächendeckende Gesundheitsplanung abgeben. Den Vorsitz des landkreisübergreifenden Gremiums hat Landrat Dr. Reinhard Kubat(SPD) übernommen. Kürzlich fand die erste konstituierende Sitzung im Kreishaus Korbach statt. Von der Gesundheitsförderung und Prävention bis hin zur medizinischen Versorgung, Pflege und Rehabilitation: „Im Versorgungsgebiet Kassel, dass sich über die Landkreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Kassel sowie die Stadt Kassel erstreckt, wird unser überregionales Expertengremium künftig dazu beitragen, das Gesundheitswesen in Nordhessen weiterzuentwickeln“, betont der Vorsitzende der Konferenz und Landrat Reinhard Kubat die Aufgabe des Gremiums.

Mitglieder der Expertenrunde sind Vertreter aus den Bereichen Politik, aus Einrichtungen zur Gesundheitsförderung und Prävention, aus der gesundheitlichen Versorgung, aus der Selbsthilfe, dem Patientenschutz sowie aus dem Sozialbereich. Konkret sind in der kommunalen Gesundheitskonferenz Kassel daher Delegierte der genannten Landkreise und der Stadt Kassel, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Ärzte- und Apothekerkammer, der Krankenkassen und –verbände, der Hessischen Krankenhausgesellschaft, der Kommunalen Spitzenverbände, des Landespflegerates sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe vertreten. „Sie alle bündeln gemeinsam kommunalen Sachverstand und ein umfangreiches Fachwissen um die Gesundheitsstrukturen im Versorgungsgebiet rund um Kassel möglichst passgenau und nachhaltig zu planen“, erläutert Kubat die Zielsetzung der Runde. Grundlage für die Gründung der Gesundheitskonferenz ist eine Gesetzesänderung, die im vergangenen Jahr beschlossen wurde und eine neue, erweiterte Zusammensetzung und Aufgabenstellung der bisherigen regionalen Gesundheitskonferenzen ab 2019 vorgibt.

In ihrer konstituierenden Sitzung hat die Gesundheitskonferenz Kassel sich gemeinsam zu ihren
künftigen Handlungsrichtlinien beraten und auf dieser Basis eine entsprechende Geschäftsordnung
beschlossen. Sie wird demnach künftig vier Mal im Jahr tagen, um gesundheitliche
Fragestellungen auf Stadt- und Landkreisebene abzustimmen und dem Hessischen Ministerium
für Soziales und Integration entsprechende Empfehlungen für die Gesundheitsplanung im
Raum Nordhessen abzugeben. In Hessen gibt es insgesamt sechs dieser Gesundheitskonferenzen.

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