Der Grenztrail – Eine Chance für den Tourismus

Symbolbild:Pixabay - Free-Photos -

Willingen/Altenlotheim(od). Es gibt weder eine Planung, noch ein Projekt, sondern bisher nur eine Projekt-Idee: der kreisweite Grenztrail, so der Arbeitstitel. Grenztrail ist keine neue Erfindung aus Waldeck-Frankenberg. Es gibt sie in den Ardennen/Eifel, in der Schweiz , in Frankreich, eigentlich weltweit. Und sogenannte Single-Trail liegen nicht nur im Trend, sondern verzeichnen Zuwächse im gelenkten Fahrrad-Tourismus. Single-Trails verbinden Orte durch angelegten Fahrtenrouten, speziell auf Mountainbiker abgestimmt. Ähnlich wie die Premium-Wanderwege führen solche Trails über ausgewählten Punkten, die auf besondere kulturhistorische oder besonders reizvolle Landeschaften hinweisen. Besonders interessant sind diese Trails für Mountainbiker, denen das Flachland nicht anspruchsvoll genug ist und das Hochgebirge zu anspruchsvoll. Auch im MTB-Bereich ist heute das E-Bike kein Tabu mehr, sodass diese Trails grade von den Menschen mittleren Alters gerne angenommen werden. Grade Waldeck-Frankenberg bietet sich mit seinen vielfältigen Landschaft für solche Single-Trails.

Thomas Trachte, Bürgermeister von Willingen ist nicht nur das Gesicht der Grenztrail-Idee, sondern, grade in sozialen Medien für manche auch der Watschenmann. Dabei gibt es zur Zeit weder eine Planung, ja noch nicht mal ein Projekt. Da wird der nächste Schritt sein, eine Projektentwicklungsstudie zu stellen und dann erst kann man in die konkreten Planungen einsteigen. Vorab wurden den Kommunen in Waldeck-Frankenberg das Konzept für einen Zweckverband übersandt. Und die Kosten, die auf eine Kommune zu kommen innerhalb des Zweckverbandes. Zwei Dinge in dieser Beschlussvorlage sind besonders hervorzuheben: 1. bekommen die Mitgliedskommunen für ihr Geld das Komplettpaket: Erstellen und Pflege der Trails, sowie komplette weltweite Marketing.mit kompetenten Partnern. Und der 2. Punkt: in der Beschlussvorlage wurde den Kommunen eine Ausstiegsoptionen aus dem Zweckverband angeboten. Zudem würde der Zweckverband nicht unerheblich gefördert werden mit öffentlichen Mitteln. „Wenn Waldeck-Frankenberg Hessen Tourismus-Region Nummer 1 bleiben will muss man sich auch neuen Idee öffnen. Die Vorstellung, dass nun Massen von Mountainbiker die Trails bevölkern trifft nicht zu, „ sagt Thomas Trachte, „ sondern man bietet den Menschen, denen das normale Radfahren nicht genügt, eine Alternative. Ob Tagestourist oder Übernachtungstourist.“ „Und man lenkt die zunehmenden MTB-Aktivitäten in der geordneten Bahnen, den schon jetzt fahren Biker auf den befestigen Wegen legal im Wald, manche aber eben auch illegal quer durch Bestände.“ Trachte ergänzt: Aktiv-Urlaub wird weiter zunehmen und wir dürfen hier den Anschluss nicht verpassen.“

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