Dr. Walter Hofer: „Sehr guter Weltcup“

Foto:Werner Rabe

Willingen ein echtes Medienereignis – Der Wahnsinn spielte sich im Netz ab

Willingen( Werner Rabe). Der nach dem nächsten Winter als Weltcup-Direktor ausscheidende FIS-Renndirektor Walter Hofer, der mit seinen vielen Reformen seit 1992 mit dafür gesorgt hat, dass das Skispringen weltweit die höchsten TV-Einschaltquoten innerhalb der FIS-Sportarten aufweist, hatte schon in Willingen von „ganz großem Kino“ über den Kult-Weltcup mit dem Teamspringen und Willingen/5 auf der Mühlenkopfschanze und einem „sehr guten Weltcup“ gesprochen. Rund 10.000 Zuschauer mehr als im Vorjahr, insgesamt 56.800, waren an den drei tollen Tagen an die größte Großschanze der Welt gepilgert. Rund zwölf Millionen Zuschauer waren beim ZDF und EUROSPORT bei den drei Entscheidungen und der Qualifkation live am Bildschirm dabei. Das polnische, norwegische, slowenische und österreichische Fernsehen war live am Start, das ORF mit insgesamt 1,25 Millionen Zuschauern und Marktanteilen bis zu 31 Prozent. Allerdings erreichte hier die alpine Ski-WM mehr Zuschauer als das Skispringen. Anders beim ZDF, wo die 3,33 Millionen (20,9) am Schlusstag den WM-Slalom mit Felix Neureuther (2,53/18,3) klar abgehängt hat.

Waren schon unter den vielen Zuschauern an der Schanze viele Polen so erreicht das polnische TV im Skisprung-Winter dank der Erfolge von Kamil Stoch & Co. Rekordquoten, auf die man in Willingen jetzt mit Spannung wartet. Auch das Hessenfernsehen sendete nahezu rund um die Uhr aus dem Waldecker Weltcuport, ebenso Radio Sauerland und der HR-Hörfunk. Mit weltweitem Echo, wie ein Deutscher aus Japans Hauptstadt Tokio per WhatsApp mitteilte, der dort live und in Farbe Tobi Kämmerers „Willingen hautnah!“ angeschaut hatte. Insgesamt ein echtes Medienspektakel, waren doch wieder alle großen Nachrichtenagenturen und Zeitungen an der Schanze vertreten. Fast 300 Kollegen inklusive der TV-Techniker aus dem In- und Ausland, auch aus Japan, berichteten ausführlich.

Der Willinger Weltcup-Wahnsinn aber spielte sich 2019 im Netz ab. Im Internet, bei Facebook, Twitter oder Instagram schossen die Zugriffzahlen in die Höhe, wurde in Wort, Foto und Bewegtbild gepostet und geteilt was das Zeug hielt. Die immer gut besuchte Homepage des Ski-Clubs Willingen, über die auch viele Tickets verkauft worden sind, steigerte die Besucherzahl von 5.505 am Mittwoch vor dem Weltcup bis zum Sonntag auf 19.210 und von 24.913 Aktionen auf 84.388.

Zur Person:
Werner Rabe

Der gebürtige Korbacher startete seine journalistische Laufbahn bei der Waldeckischen Landeszeitung. Danach war er beim Sportinformationsdienst in Neuss, beim Südwestrundfunk in Baden-Baden und schließlich ab 1992 beim Bayerischen Rundfunk. Ab 1999 war Rabe Programmbereichsleiter Sport und Freizeit sowie Sportchef des Bayerischen Fernsehens. Betreist seit 1972 berichtete Werner Rabe in verschiedenen Funktionen, vielfach als Teamchef der ARD, von den internationalen Großveranstaltungen im Zeichen der fünf olympischen Ringe. Bei den Winterspielen und den Paralympics in Sotschi 2014 war der Waldecker zum insgesamt 19.Mal bei Olympia dabei. Der erfahrene Print-, Hörfunk- und Fernsehjournalist Werner Rabe hat am 30. April 2015 nach über 45 Berufsjahren seinen letzten Arbeitstag und geht als langjähriger Sportchef des Bayerischen Rundfunks in den verdienten Ruhestand. Der gebürtige Korbacher hatte seine journalistische Laufbahn in ganz jungen Jahren am 1. April 1970 bei der Waldeckischen Landeszeitung begonnen. Danach war er beim Sportinformationsdienst in Neuss, arbeitete beim Südwestrundfunk in Baden-Baden und schließlich seit 1992 beim Bayerischen Rundfunk in München beschäftigt. Werner Rabe wurde 1999 Programmbereichsleiter Sport und Freizeit sowie Sportchef des Bayerischen Fernsehens , was er mehr als 15 Jahre bis zu seinem letzten Arbeitstag blieb. Ab 2004 war er zusätzlich verantwortlich für den Hörfunk. Seit München 1972 berichtete der routinierte Journalist in verschiedenen Funktionen, vielfach als Teamchef der ARD, von den internationalen Großveranstaltungen im Zeichen der fünf olympischen Ringe. Bei den Winterspielen und den Paralympics in Sotschi 2014 war der Waldecker zum insgesamt 19.Mal bei Olympia dabei. Werner Rabe war erster Pressechef des Weltcups Willingen. Rabe ist Ehrenmitglied des Ski-Clubs Willingen und gehört zum Helferteam rund um die Mühlenkopfschanze und versorgt die Presse, auch EDR mit Berichten.

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