Probierwerkstatt für weitere zwei Jahre verlängert

Korbach(pm). Die Probierwerkstatt der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, in der jährlich aus 24 Schulen insgesamt ca. 1600 Schülerinnen und Schüler der letzten und vorletzten Klassen handwerkliche Berufe praktisch ausprobieren können, wurde vorerst bis 31.12.2020 verlängert. Die Bewilligungsbescheide übergaben Manfred Hamel (Geschäftsführer der Arbeitsagentur Korbach) und Landrat Dr. Reinhard Kubat für den Landkreis Waldeck-Frankenberg an den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, Gerhard Brühl.

Beide Institutionen sind Hauptkostenträger der in dieser Bandbreite in Hessen einzigartigen Berufsorientierungsmaßnahme, in der die Schülerinnen und Schüler in die Berufsfelder Holz, Metall, Maler u. Lackierer, KFZ-Mechatroniker, Elektroniker, Friseur, Bau und Goldschmied „hineinschnuppern“ können. „Dieses seit Jahren bewährte Projekt ergänzt die klassische Beratung durch unsere Berufsberater. Dabei ist eine Fördersumme von knapp über 100.000 € jährlich eine gut angelegte Investition in die berufliche Zukunft der zukünftigen Ausbildungssuchenden“, so Manfred Hamel.

Gerhard Brühl: „Unsere Initiative zeigt, wie sich mehr junge Leute für eine gewerblich-technische Ausbildung gewinnen lassen. Ihr Motto: Einfach mal ausprobieren. Berufe zum Anfassen. Alles in echt, nicht auf Hochglanzbroschüren oder Internet-Kanälen. Real statt virtuell. Tun statt nur drüber reden. Danke an Arbeitsagentur und Landkreis für diese Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in der so wichtigen Phase der Vorbereitung auf den Übergang Schule-Beruf.“

Landrat Dr. Reinhard Kubat sieht in der Probierwerkstatt gleichermaßen ein wichtiges Angebot für junge Menschen und eine große Chance für das Handwerk: „In vielen Gewerken sucht das Handwerk bereits händeringend nach Auszubildenden. Die praktische Orientierung in der Probierwerkstatt bringt Betriebe und junge Menschen zusammen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schulabsolventen für eine handwerkliche Ausbildung entscheiden“.

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