Sportangebote in Waldeck-Frankenberg verbessern: Landkreis startet Bürgerbefragung

Symbolbild - Pixabay:morzaszum/nh -

Korbach(pm). Sport und Bewegung machen nicht nur Spaß, sondern sind auch gut für die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden. Um die Sportentwicklung in Waldeck-Frankenberg gezielt weiterzuentwickeln und an die Bedarfe der Menschen hier anzupassen, startet der Landkreis jetzt eine Bürgerbefragung. 10.000 Bewohner zufällig ausgewählter Haushalte im gesamten Landkreis erhalten dazu in diesen Tagen einen Fragebogen per Post. Ob in einem Sportverein, einem Fitnessstudio oder ganz individuell: mit der Befragung soll herausgefunden werden, wie sportlich Waldeck-Frankenberg ist, wie die bisherigen Angebote in den Städten und Gemeinden beurteilt werden – und welche Wünsche die Bürgerinnen und Bürger künftig an die sportlichen Rahmenbedingungen haben. Dazu hat der Fachdienst Sport und Jugendarbeit des Landkreises gemeinsam mit Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung, kurz IKPS, aus Stuttgart einen Fragebogen entwickelt.

„Die Adressaten werden zufällig ausgewählt und gebeten, sich etwas Zeit zu nehmen, um die Fragen zu beantworten“, erläutert Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Diese Informationen sind ein großer Gewinn für uns und tragen künftig dazu bei, dass die Wünsche und Belange der Bürger noch stärker in sportpolitische Entscheidungen einfließen.“ Auch die Meinung derer, die nicht an Sport interessiert sind, ist für den Fachdienst Sport und Jugendarbeit wichtig, wie Fachdienstleiter Matthias Schäfer betont. „Die im Fragebogen gewonnen Daten werden nach den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen erfasst und absolut vertraulich behandelt“, so Schäfer weiter. „Sie sind selbstverständlich freiwillig und erfolgen anonym.“ Jeder, der ein entsprechendes Schreiben in seinem Briefkasten vorfindet, wird gebeten, den Fragebogen auszufüllen und bis zum 1. März kostenfrei an den Landkreis zurückzusenden. Je höher der Rücklauf ist, umso aussagekräftiger sind auch die Erkenntnisse, die aus der Befragung gewonnen werden können. Gemeinsam mit dem IKPS wird der Fachdienst Sport und Jugendarbeit die Ergebnisse auswerten – und in einem umfassenden Konzept mit gezielten Handlungsempfehlungen für die Sportentwicklung zusammenfassen. Bei Fragen zum Projekt stehen der Fachdienst Sport- und Jugendarbeit (Tel.: 05631 – 954 495, E-Mail: sport@lkwafkb.de) oder Wolfgang Schabert vom Insti-tut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (E-Mail: schabert@kooperative-planung.de) gern zur Verfügung.

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