SPD-Kreistagsfraktion besuchte Marker Breite Schule

Die SPD-Kreistagsfraktion zu Gast in der Marker Breite Schule - Foto:pr -

Korbach(pm). Die SPD-Kreistagsfraktion besuchte in ihrer ersten Fraktionssitzung im Jahr 2019 die Marker Breite Grundschule. Die zweizügige, teilweise dreizügige Grundschule aus den 1950er Jahren ist in einem verhältnismäßig guten baulichen Zustand. In der Grundschule, der bis zu den 70er Jahren eine Hauptschule angegliedert war, haben sich im Laufe der Zeit die Ansprüche und Anforderungen an die Schule, Lehrer und Räume weiterentwickelt. Die Schule ist seit dem 1.19.1991 „Betreuende Grundschule“. Zum Schuljahr 2011/12 wurde sie in das Schutzprogramm des Landes Hessen als Schule mit Ganztagsangeboten aufgenommen. Innerhalb Korbachs hat die Marker Breite Schule die meisten Inklusionsschüler. Die Schule hat einen sportlichen Schwerpunkt und macht in Kooperation mit Vereinen zahlreiche Angebote im sportlichen Bereich. Außerdem bietet die Schule in Kooperation mit der Musikschule Korbach ab dem ersten Schuljahr eine musikalische Grundausbildung an. Ab dem zweiten Schuljahr können die Schulkinder das Spielen von Musikinstrumenten lernen.

Bei dieser Entwicklung ist der räumliche Bedarf gestiegen, allerdings nicht die Anzahl der vorhandenen Räume, bedauert Schulleiter Dirk Osthöver. Nur durch eine gute Planung und Mehrfachnutzung der Räume ist es möglich, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Frau Brühne, als Konrektorin und Frau Lessing als Elternvertreterin zeigten den Fraktionsmitgliedern bei der Besichtigung die schön gestalten Räume der Schule, die mit viel Liebe ins Detail für die Schüler attraktiv gemacht wurden, was aber leider nicht über die beengten und mehrfachen Nutzungen hinwegtäuschen kann. Das geflügelte Wort „vom Raum als dritten Pädagogen“ fiel in diesem Zusammenhang und macht deutlich, wie wichtig ein adäquater Raum für die Schülerinnen und Schüler ist. Die Schulvertreter zeigten den Fraktionsmitgliedern auch den maroden Pavillon. Die Fraktionsmitglieder sind sich einig, dass hier Handlungsbedarf besteht. Den von der Schule und Eltern gewünschten mehrgeschossigen Ersatzneubau sieht Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, als sinnvollste Lösung an. Um für die Grundschule den besten Weg zu finden, muss sich jetzt beraten werden, da auf den Landkreis Kosten zukommen und eine Fraktion auch immer in der Pflicht ist, sorgsam mit den Haushaltsmitteln zu wirtschaften, so Günter Schmitt, Schatzmeister und Sprecher des schulpolitischen Arbeitskreises der Fraktion. Die SPD-Kreistagsfraktion nimmt diesen umfassend Einblick mit in die Beratungen für den Schulentwicklungsplan, der noch dieses Jahr vom Kreistag verabschiedet werden soll.

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