Jusos Waldeck-Frankenberg fordern bezahlbare Miete im Wohnheim am Kreiskrankenhaus

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Frankenberg(pm). Bei der diesjährigen Unterbezirkskonferenz der Jusos Waldeck-Frankenberg wurde auch das aktuelle Thema der Mietpreise im neuen Wohnheim am Kreiskrankenhaus in Frankenberg diskutiert. Die Jungsozialisten haben dazu einen Antrag verfasst, der die SPD auffordert, sich dafür einzusetzen, dass die Mietpreise im neuen Wohnheim ähnlich zu denen im alten sind. „Wir fordern die SPD als führende und gestaltende politische Kraft im Landkreis dazu auf, dass eine Mietpreissteigerung nicht stattfindet“, so Stefan Bongert, Unterbezirksvorsitzender der Jusos Waldeck-Frankenberg.


Aufgekommen war das Thema durch die lokale Presse. Diese hatte berichtet, dass die Warmmiete um rund 90% im Vergleich zum alten Wohnheim auf circa 438 € steigen solle. Die Jusos wollen dies verhindern. Hendrik Klinge, stellvertretender Vorsitzender: „Das Wohnheim wurde nicht gebaut, um mit ihm einen möglichst hohen Profit zu erwirtschaften. Viel eher soll es für die Krankenpflegeschülerinnen eine günstige Unterkunft darstellen und somit die Attraktivität des Kreiskrankenhauses steigern. Eine Miete, die rund 50% des Einkommens einereines Krankenpflegeschülerin entspricht ist nicht hinnehmbar!“ Die Wohnungen sind zugleich Lern- und Lebenswelt für die Pflegeschülerinnen. Eine astronomische Miete nimmt somit direkten Einfluss auf die Ausbildung. Entsprechend werde man den Antrag beim nächsten Unterbezirksparteitag einbringen. „Die SPD steht auf allen Ebenen für bezahlbaren Wohnraum. In Zeiten des Pflegekräftemangels ist ein solcher Umgang mit den Pflegeschülerinnen vollkommen unverständlich. Wir sind froh um jeden, derdie eine Ausbildung am Kreiskrankenhaus beginnt“, erörtert Dennis Kowalewski. „Ein Wohnheim, dessen Preise sich die Schülerinnen nicht leisten können, ist überflüssig.

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