Endspurt in der Dorfentwicklung – Anträge noch bis 30. März 2019 einreichen

Dorfentwicklung - Foto:Stadt Frankenberg -

Frankenberg(pm). Ein letztes Zwischenfazit zur laufenden Dorfentwicklung in den Stadtteilen Geismar und Dörnholzhausen zogen die Verantwortlichen von Stadt, Landkreis, Planungs- und Architekturbüro bei einem gemeinsamen Bilanzierungstermin. Die Dorfentwicklung läuft noch bis Ende 2019. Bewilligungsreife Anträge von privaten Eigentümern können bis Ende März beim Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung in Korbach abgegeben werden. Bis wann die beantragten Maßnahmen umgesetzt werden müssen, steht dann im entsprechenden Zuwendungsbescheid, voraussichtlich bis Ende 2020. Bürgermeister Rüdiger Heß unterstrich die Wichtigkeit des Dorfentwicklungsprogramms: „Die Vielzahl der durchgeführten Maßnahmen ist ein großer Gewinn für die beiden Stadtteile Geismar und Dörnholzhausen.“


In der gesamten Laufzeit der Dorfentwicklung seit 2012 wurden bisher 65 private Projekte mit einem förderfähigen Gesamtvolumen von insgesamt mehr als 2 Millionen Euro beantragt. Der Großteil davon ist bereits umgesetzt worden. Der Gesamtzuschuss für alle privaten Projekte im Rahmen der Dorfentwicklung beträgt knapp 650.000 Euro. Jeder als Förderung ausgegebene Euro der öffentlichen Hand erzeugt somit den dreifachen Wert an Investitionen. In den Jahren 2012 und 2013 betrug der Zuschuss 30 % vom Brutto der förderfähigen Kosten, bei Bewilligungen ab 2014 beträgt der Zuschuss 35 % vom Netto.
Darüber hinaus wurden im Projektzeitraum zehn kommunale Vorhaben beantragt, unter anderem die Gestaltung des zentralen Treffpunkts in Geismar sowie die Baumaßnahmen am und im Dorfgemeinschaftshaus in Dörnholzhausen. Die förderfähigen Kosten für alle kommunalen Projekte belaufen sich auf rund 660.000 Euro, der bereitgestellte Zuschuss dafür liegt bei knapp 470.000 Euro. Wie die privaten Investitionen dienen auch die kommunalen Investitionen alle gleichermaßen der heimischen Handwerkerschaft.


Das Dorfentwicklungsprogramm hat zum Ziel, das Dorf als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort zu gestalten und die vorhandene Bausubstanz der Ortskerne zu erhalten. Gefördert wird dabei die Sanierung und Erweiterung von bestehenden Wohnhäusern mit „ortstypischer Bauweise“, aber auch der Umbau von Nutz- zu Wohngebäuden (Umnutzung).
Konkret heißt das: die Sanierung und Erneuerung von Dächern, Fassaden, konstruktiven Bauteilen, Fenstern, Türen und der Innenausbau von Gebäuden. Unter bestimmten Bedingungen kann sogar der Abriss mit anschließendem Neubau gefördert werden. Ortstypische Gestaltungsmerkmale sind beispielsweise Schindel-, Ziegel-, und Holzverkleidungen, mit Tonziegeln eingedeckte Satteldächer und Fenster aus einheimischen Hölzern.

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Interessierte Eigentümer wenden sich an Ute Friedrich:

Dipl.-Ing. Architektin
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