Neuauflage des toleranten Filmherbst beginnt am 1. November

Waldeck-Frankenberg(pm). In Kooperation mit dem Bürgerbündnis Korbach zeigt das Netzwerk für Toleranz am kommenden Donnerstag, 1. November 2018, den Film „Zwischen Welten“. Die kostenfreie Vorführung durch Friedrich Bähr, Kino Willingen, im Bürgerhaus Korbach beginnt um 19.00 Uhr. Bereits um 10.00 Uhr am Vormittag des 1. Novembers können sich Schulklassen den Film anschauen (Anmeldung erbeten!). Alle interessierten Filmfreunde sind herzlich zum Besuch der Kinovorstellung eingeladen. Auch in diesem Herbst/ Winter werden im „Toleranten Filmherbst“ wieder Filme gezeigt, die zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen sensibilisieren und zur Diskussion anregen sollen. Geplant sind neben „Zwischen Welten“ die Filme „Der Affront“ sowie „Ein Lied in Gottes Ohr“.

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Zum Inhalt von „Zwischen Welten“: Bundeswehroffizier Jesper meldet sich erneut zum Dienst in Afghanistan. Er erhält den Auftrag, mit seiner Truppe ein kleines Dorf vor dem wachsenden Einfluss der Taliban zu schützen. Als Dolmetscher wird ihm der junge Afghane Tarik zur Seite gestellt. Mit dessen Hilfe versucht er, das Vertrauen der Dorfgemeinschaft und der verbündeten afghanischen Milizen zu gewinnen – doch die kulturellen und sozialen Unterschiede zwischen den beiden Welten sind groß, Jesper gerät immer wieder in Konflikt mit seinem Gewissen und den Befehlen seiner Vorgesetzten. Regisseurin Feo Aladag nutzt ihr differenziertes Porträt eines ISAF-Soldaten im Afghanistankrieg als Diskurs über Nähe und Fremdheit, Vertrauen und Versagen. Wie human kann jemand handeln, der ins Räderwerk der Militärbürokratie eingebunden ist? Gedreht wurde das aufrüttelnde und bewegende Drama an Originalschauplätzen in Afghanistan. In der Hauptrolle brilliert Ronald Zehrfeld, nicht minder stark agiert Burghart Klaußner als dessen Vorgesetzter – packendes, feinfühliges und differenziertes Kino (Genre: Drama, Kriegsfilm, 103 Min./FSK: ab 12 Jahren) Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg besteht seit 5 Jahren. Es wird als Partnerschaft für Demokratie durch das Bundesprogramm des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben!“ sowie durch das hessische Innenministerium finanziert. Weitere Informationen zum Netzwerk und zum „Toleranten Filmherbst“ sind über die Koordinatorin des Netzwerks Ursula Müller unter E-Mail ursula.mueller@lkwafkb.de zu erhalten. Dort können sich auch Schulklassen für den Vormittag des 1. November anmelden.

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