Rube und Knell als Bundestagsdirektkandidaten für die FDP gewählt

Jochen Rube(links) und Elias Knell(rechts)  treten für die Freien Demokraten in den Wahlkreisen 167 und 170 als Bundestagsdirektkandidaten an. Foto:nh

Korbach/Kassel/Frankenberg/Schwalm-Eder(nh). Jochen Rube und Elias Knell treten für die Freien Demokraten in den Wahlkreisen 167 und 170 als Bundestagsdirektkandidaten an. Das bestätigten die Mitglieder der jeweiligen Wahlkreisversammlung einstimmig.  Der 32-jährige Rube tritt damit die Nachfolge von Ex-MdB Björn Sänger (Ahnatal) an, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl stand. Der Korbacher Gymnasiallehrer und Stadtverordnete kämpft im Wahlkreis 170, der den Altkreis Waldeck sowie den nördlichen und westlichen Teil des Landkreises Kassel umfasst. Rube weist in seiner Vorstellungsrede besonders auf die voranschreitende staatliche Bevormundung des Bürgers und auf die Chancengerechtigkeit in Deutschland hin: „ Jeder soll seines Glückes Schmied sein können und dürfen. Gute Bildung ist hier das zum Erfolg führende Werkzeug.“ Mit Blick auf die AfD resümiert der Freidemokrat: „ Die sehen Probleme und wollen eigentlich, dass sie sich verschärfen um die Leute aufzuhetzen, wir sehen Probleme und leisten uns den Optimismus, dass sie gelöst werden können.“ Elias Knell übernimmt den Altkreis Frankenberg, sowie den kompletten Schwalm-Eder Kreis. Er folgt auf Dennis Majewski, der seine neue Heimat in Bayern gefunden hat. Der 28-jährige Fraktionsvorsitzende der Frankenberger Stadtparlamentsfraktion ist Assistent der Geschäftsleitung in einem familiengeführten Versandhandelsunternehmen und passionierter Jäger. Knell ist davon überzeugt, dass besonders der ländliche Raum eine starke frei-demokratische Stimme brauche um sich nicht von den Ballungszentren abhängen zu lassen: „Mittel für Straßenbau, schnelles Internet und gleichwertige Bildungsangebote sind der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat.“

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