FDP schickt Elias Knell ins Rennen für den Bundestag

Elias Knell (2.v.l.) ist der FDP-Kandidat zur Bundestagswahl. Ihm gratulierten die hessische Generalsekretärin der FDP; Bettina Stark-Watzinger, sowie die beiden Kreisvorsitzenden Nils Weigand (FDP Schwalm-Eder, links) und Dieter Schütz (Waldeck-Frankenberg, rechts).Foto: Reinhold Hocke/nh

Melsungen(nh). Für den Bundestagswahlkreis 170 hat die FDP in einer Wahlkreismitgliederversammlung Elias Knell (28, Frankenberg) einstimmig als Kandidaten nominiert. Im Gasthaus Gilsa betonte Knell in seiner Kandidatur-Rede, dass der ländliche Raum – der den überwiegenden Teil Deutschlands darstelle – eine starke, frei-demokratische Stimme brauche. „Unser ländlicher Raum hat Stärken, zu denen wir stehen müssen – und zu denen wir stehen dürfen. Hier können wir uns klar von Ballungsgebieten abgrenzen und müssen vor dem demographischen Wandel keine Angst haben. Aber: Der ländliche Raum darf politisch nicht abgehängt werden. Mittel für Straßenbau, schnelles Internet und gleichwertige Bildungsangebote sind der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat“, gibt sich Knell, der als Assistent der Geschäftsleitung in einem familiengeführten Versandhandelsunternehmen arbeitet, überzeugt. Mit Stationen bei der FDP Frankenberg als Ortsvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament, als Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Hessen und als Mitglied im Landesvorstand der FDP Hessen verfügt Knell über umfangreiche politische Erfahrung und ein umfangreiches Netzwerk. Bettina Stark-Watzinger, Generalsekretärin der FDP Hessen, überbrachte die Glückwünsche des Landesvorstandes und wünschte dem Kandidaten viel Erfolg.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam einen sehr guten und motivierten Kandidaten gefunden haben, der trotz seines vergleichsweise jungen Alters über die nötigen politischen Kenntnisse verfügt, um einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen“, erklärten die beiden FDP-Kreisvorsitzenden Dieter Schütz (Willingen, Waldeck-Frankenberg) und Nils Weigand (Melsungen, Schwalm-Eder). Knell kämpft dafür, dass bei politischen Entscheidungen und Ausgaben die nächste Generation im Blick behalten wird und die Staatsverschuldung nicht weiter ansteigt. Ebenso setzt sich Knell für einen fairen, ausgewogenen Umgang mit Forst, Landwirtschaft, Fischerei und Jagd ein, denn diese gestalten den ländlichen Raum und versorgen die Gesellschaft mit Lebensmitteln und Rohstoffen. „Es ist unsere große gemeinsame Aufgabe, dass die FDP überall engagiert auftritt und flächendeckend Flagge zeigt. Ich möchte mit Ihnen allen zusammen Wahlkampf führen, weil die FDP nicht im Deutschen Bundestag sitzt und mich das schmerzt. Denn jeden Tag, wenn ich Nachrichten lese, vermisse ich die liberale Stimme. Wir als Bürger des ländlichen Raums werden unseren Beitrag dazu leisten, dass diese Stimme wieder kräftig gehört wird“, motivierte Knell die Parteifreunde zum Abschluss der Veranstaltung.

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