SPD Frankenberg macht sich für wohnortnahen Wohnraum und Versorgungsstrukturen stark

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Hendrik Sommer. Foto:nh

Frankenberg(nh). In der Stadtverordnetenversammlung im Januar 2015 haben alle Fraktionen einstimmig beschlossen, ehemalige Thonet-Flächen für Wohnraumkonzepte zu nutzen. „Wir freuen uns sehr, dass der Beschluss einmütig gefasst wurde, denn wir benötigen Wohnraum in Frankenberg,“ so der Fraktionsvorsitzende Dr. Hendrik Sommer.

Wohnen ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis. Deswegen setzt sich die SPD für bezahlbaren Wohnraum ein. Daniela Sommer erläutert: „Die Lebensqualität hängt in hohem Maße mit der Qualität des Wohnens und des Wohnumfeldes zusammen. Lebens- und Versorgungsformen nehmen im Zuge des demografischen Wandels immer mehr an Bedeutung zu. Das Wohnen und das Wohnumfeld werden zu wichtigen Dimensionen, die die Lebensqualität, die eigene Identität und Eigenständigkeit beeinflussen.“  Dr. Daniela Sommer, die sich auch auf Landesebene in ihrer Funktion als Abgeordnete für verbesserte Rahmenbedingungen für Wohnraum einsetzt, spricht sich darüber hinaus für eine barrierefreie Wohnraumgestaltung aus. „Wir steuern auf eine neue Wohnungsnot zu. Nur 5% der gut 11 Mio. Haushalte leben weitgehend in barrierearmen Wohnungen. Gerade Senioren leben oftmals in überwiegend älteren Wohngebäuden, bei denen Handlungsbedarf bezüglich der energetischen und barrierefreien, generationengerechten Modernisierung besteht. Viele Seniorenhaushalte generieren nur niedrige Einkünfte, die solche Verbesserungen der Wohnsituation nicht ermöglichen.“, führt die heimische Landtagsabgeordnete Dr. Sommer weiter aus. Sie ist daher froh, dass das Konzept „Aktive Kernbereiche“ den Aspekt des generationsgerechten Wohnungsbaus bzw. der barrierefreien Gestaltung im Blick hat. „Eine solide Planung ist wichtig“, sagt Hendrik Sommer „um die Wohnattraktivität für Bürger zu erhalten bzw. zu steigern, die technische sowie die soziale Infrastruktur an die Altersstruktur der Stadt sowie der Stadtteile anzupassen.“ Volker Heß fügt hinzu: „Die Ausrichtung der Siedlungsflächenpolitik ist mit unserem Beschluss auf die Weiterentwicklung der Wohnflächen fokussiert. Das ist gut und richtig und ein von uns fest verankertes und gefordertes Ziel.“ Jedoch sei es auch wichtig, im Rahmen der Siedlungsflächenpolitik den Erhalt sowie die Aufwertung des bestehenden Wohnbestandes und des Wohnungsstandortes bzw. der Quartierte ebenfalls zu erhalten, weiterzuentwickeln und damit auch aufzuwerten, so die Sozialdemokraten unisono. Neben dem Neubau, der Förderung von Modernisierungen und dem Umbau von Haus- und Wohnungsbeständen bspw. zu barrierefreiem Wohnen seien die wohnortnahen Versorgungsstrukturen (z.B. medizinische, pflegerische sowie allg. Versorgung) zu fördern, um insgesamt die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger der Kernstadt sowie der Stadtteile beizubehalten und zu steigern.

 

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