Tierseuchenübung: Landkreis probt am 7. November den Ernstfall

Rubrikbild: „Geflügelpestschutzzone Schleuse Dänholm“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons

Korbach(nh). Um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein, führt der Landkreis gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 7. November eine praktische Übung zur Tierseuchenbekämpfung durch. Diese wird in einem leerstehenden Hähnchenmaststall in Böhne simuliert werden.

 Ziel ist es, im Falle eines Seuchenausbruchs schnell und gezielt reagieren zu können. „Wir haben uns dazu bereit erklärt, auf Anfrage des Ministeriums die Übung in einem unserer Betriebe zu organisieren“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf. „Denn sollte im Landkreis tatsächlich einmal der Ernstfall eintreten, möchten wir gut vorbereitet sein.“ Obwohl in der Praxis explizit festgelegt sei, was im Fall der Fälle zu tun sei, könne der Landkreis von den Erfahrungswerten der praktischen Übung profitieren. Im Rahmen der Übung wird eine Spezialfirma die Begasung eines leer stehenden Stalles mit CO2-Gas demonstrieren. Gezeigt werden die Abdichtung des Stalles, das Einleiten des Gases und das Entgasen sowie die anschließende Grobreinigung und erste Desinfektion. Umgesetzt wird die Übung mit Unterstützung der „Task Force Tierseuchenbekämpfung“ sowie der Hessischen Tierseuchenkasse. „Dass wir den Ernstfall proben, ist richtig und sinnvoll“, sagt der Leiter des Fachdienstes Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen des Kreises Martin Rintelen. „Denn im Ernstfall ist es essentiell wichtig, dass wir die Seuche eindämmen, eine Ansteckung anderer Tiere umgehend vermeiden und die Situation kontrollieren.“ Nur so könne eine Gefährdung von Mensch und Tier ausgeschlossen werden. Dazu sei der Fachdienst auch im Hinblick auf den Tierschutz verpflichtet.

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