Junge Union und Volleyballsparte sind sich einig: Beach-Anlage beim Freibad muss erhalten bleiben

TSV- Vorsitzender Klaus Hartmann, stellvertretender JU-Vorsitzender Sebastian Held, Beachvolleyball-Abteilungsleiter Uwe Burkhard, JU-Vorsitzender Jannik Schwebel-Schmitt. Foto:nh

Frankenberg(nh/od). Die Junge Union Frankenberg setzt sich für den Erhalt der Beach-Anlagen beim Freibad Frankenberg ein. Im Gespräch mit Verantwortlichen des TSV Frankenberg und dem Förderverein Volleyball ist die hessenweite und sogar bundesweite Bedeutung des Beach-Volleyballsports in Frankenberg klar geworden. „Sportlerinnen und Sportler aus Frankenberg haben auf regionalen und  nationalen Wettkämpfen mit ihren Erfolgen große Anerkennung erfahren und den Ruf und die Bedeutung dieser Sportart für Frankenberg verdeutlicht“, so der Vorsitzende der Jungen Union Frankenberg, Jannik Schwebel-Schmitt. Das dürfe durch den geplanten Bau eines Seniorenzentrums auf dem jetzigen Sportgelände der Beach-Anlage nicht gefährdet werden. In der weiteren Diskussion sollte auch die Einbeziehung der Anlagen in ein mögliches Nutzungskonzept eines Seniorenzentrums verfolgt werden.

 Jannik Schwebel-Schmitt macht in dem gemeinsamen Gespräch deutlich, dass sich die JU für die Sicherstellung und Förderung des Volleyballs in Frankenberg intensiv einsetzen wird. Die Kommunen sind nach der Hessischen Verfassung für die Förderung des Sports zuständig. Das wird u. a. durch die Bereitstellung von Sportstätten gewährleistet. Hierzu gehören also auch laufende Haushaltsmittel der Kommune und nicht nur externe Fördermittel. In der Diskussion von JU, TSV und Förderverein wird auch deutlich, dass der TSV Frankenberg bereits seit 2009 mit dem Bürgermeister und dem Magistrat im Gespräch ist, die derzeitigen Beach-Anlagen zu sanieren, um die Bespielbarkeit für Turniere zu sichern. Der Zustand der Sportanlage ist inzwischen aber so schlecht und die Verletzungsgefahr im Training und im Spielbetrieb inzwischen so hoch, dass das Training nur noch bei trockenem Wetter möglich ist und viele Turniere gar nicht mehr genehmigt und durchgeführt werden können. Bisher wurden ca. 25 Turniere im Jahr vom TSV Frankenberg durchgeführt. Ab diesem Jahr ist dieser Umfang nicht mehr möglich. 

Die JU nimmt diese Entwicklung mit großer Besorgnis wahr und hält es für erforderlich, dass hier mit Hilfe der Kommune schnell Abhilfe geschaffen werden muss. In einem Gespräch mit dem Bürgermeister Rüdiger Heß wird man die hohe infrastrukturelle Bedeutung des Beach-Volleyballs für Frankenberg und die Möglichkeiten einer schnellen Lösung des Problems angehen. Die Junge Union ist sich dabei sicher, gemeinsam konstruktive Lösungsvorschläge zu finden, da die Kooperationsbereitschaft seitens der kommunalen Mandatsträger sehr geschätzt werde. Der jahrzehntelange ehrenamtliche Einsatz von Vereinsmitgliedern, Trainern, Betreuern, Helfern hat diese Bedeutung für Frankenberg als Mittelzentrum erst möglich gemacht und soll am Ende auch durch den Fortbestand der Beachanlagen belohnt werden.

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