Tarifgespräche abgeschlossen: Keine weiteren finanziellen Einschnitte für Klinikmitarbeiter

Kreiskrankenhaus Frankenberg

Frankenberg(nh). Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Frankenberg wird es keine weiteren finanziellen Einschnitte geben, um das Haus wirtschaftlich wieder auf gesunde Füße zu stellen. Das ist das Ergebnis der Tarifgespräche, die am Dienstagvormittag zwischen der Klinik und den Gewerkschaften geführt wurden.

 „Wir haben in den Verhandlungen kein gemeinsames Ergebnis erzielen können“ sagt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Ralf Schulz. „Daher wird die Geschäftsleitung akzeptieren, dass weitere finanzielle Einschnitte für die Belegschaft unseres Hauses gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht vermittelbar sind.“ Insbesondere vor dem Hintergrund der Vergütungseinschnitte in den letzten Jahren sind nach Auffassung der Gewerkschaften weitere Sanierungsbeiträge der Klinikmitarbeiterinnen und –mitarbeiter nicht mehr möglich. „Ich nehme dies zur Kenntnis“, so Ralf Schulz weiter. „Trotzdem möchte ich betonen, dass der derzeitige eingeschlagene Sanierungs- und Konsolidierungsweg für unser Haus weiter fortgeführt wird.“ Die einschlägigen Tarifverträge sind für das Kreiskrankenhaus Frankenberg auch weiterhin gültig. Darüber hinaus gibt es keine Planungen, aus den bestehenden Tarifverträgen auszusteigen.

Hintergrundinformationen Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH

Das Kreiskrankenhaus Frankenberg ist ein modernes Akutkrankenhaus der Grund- und Regelversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Marburg. Es steht unter der kommunalen Trägerschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Jährlich werden in der Klinik rund 9.200 Patienten stationär und etwa 20.000 Patienten ambulant behandelt. Die Klinik verfügt über vier medizinische Fachrichtungen, der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Anästhesie. Mit seinem Schulzentrum für Pflegeberufe sorgt das Krankenhaus auch für die Ausbildung in verschiedenen Heilberufen.

Related posts

Leave a Comment