Osteoporose Selbsthilfegruppe Frankenberg und Umgebung e.V. – Soester Börde ein lohnendes Ausflugsziel

Die Gruppe auf dem Oberdeck der MS Möhnesee. Foto Manfred Weider/nh

Frankenberg/Soest(wd/nh) Für Luise Schulte, Vorsitzende der Osteoporose Selbsthilfegruppe Frankenberg und Umgebung e.V. (OSHG) und den Veranstalter Löwer Reisen war die Logistik der Tagesfahrt in die Soester Börde eine große Herausforderung. 97 Mitglieder und Gäste hatten sich aus dem großen Verbreitungsgebiet der OSHG angemeldet. Mit zwei Bussen ging es auf verschiedenen Anfahrtrouten nach Soest. Ein Bus fuhr über Frankenau, Bad Wildungen, Fritzlar und Felsberg zum ersten Treffpunkt mitten in der Altstadt von Soest; der zweite Bus fuhr von Frankenberg über Battenberg, Hallenberg und Medebach dorthin.

 Nach dem die örtlichen Führer zugestiegen waren, begann auf getrennten Wegen die Rundfahrt durch die Soester Börde. Eine ganz eigene Landschaft zwischen Sauerland und Münsterland in der Mitte Westfalens. Sehr schnell wurde bewusst, dass diese schöne Gegend, quasi vor unserer Haustür, zu wenig als „Naherholungsgebiet“ bekannt ist. Die Fahrt endete wieder in Soest. Hier war das Mittagessen im Brauhaus Zwiebel bestellt. 97 Personen waren in kürzester Zeit hervorragend verköstigt. Nun hatte jeder die Gelegenheit bis zur Abfahrt an den Möhnesee die Stadt Soest zu entdecken. Die sehenswerte Altstadt innerhalb der Stadtmauer ist geprägt von vier Kirchen. Ein Gang durch die Gassen lässt die Zeit vergessen.

Um 16 Uhr legte MS Möhnesee ab zu einer einstündigen Rundfahrt. Die Möhnetalsperre dient in erster Linie zur Trinkwasserversorgung des Ruhrgebietes. Sie ist einer der größten Stauseen von 95 in Nordrhein-Westfalens. Sie ist 10 km lang, hat eine Fläche von 10,37 qkm und fast 134,5 Mio cbm Wasser (Edersee: 28,5 km; 11,8 qkm; 199 Mio cbm). Für die Gruppe war das obere Deck mit Kaffee und Kuchen eingedeckt. Mit diesem Programmpunkt hatte Luise Schulte den richtigen Abschluss der Tagesfahrt gewählt. Alle zusammen konnten mit Blick auf eine beeindruckende Landschaft den Tag Revue passieren lassen und sich austauschen. Auf getrennten Wegen ging es zurück in die Heimatorte. Einhellig wurde diese sehr harmonisch verlaufende Veranstaltung als wichtig und gemeinschaftsfördernd gelobt. Das Ziel gemeinsam Ausspannen vom Alltag und Kennenlernen von interessanten Orten und Regionen wurde voll erreicht.

Dazu hat nicht nur das gute Wetter beigetragen. Wohin die nächste Tagesfahrt geht, ließ Luise Schulte offen.

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