Wildschadenschätzer aus Frankenau und Altenlotheim verabschiedet

Georg Wolf, Karin Baumann, Werner Scheerer, Björn Brede Foto:nh

Frankenau(nh/od). Wildschaden in der Landwirtschaft ist lästig, aber ein ganz normaler Vorgang. Immer wieder kommt es zu Schäden, die ausgeglichen werden müssen. Doch wie hoch ist der Ausgleich? Ist der Schaden gerecht monetär eingestuft?

 Wenn sich der Jagdpächter (oder Jagdgenossenschaft) und der Geschädigte sich mal nicht einig werden, helfen die berufenen Wildschadenschätzer. Sie sind vom Fach und bewerten dann den Schaden. Diese Aufgabe ist nicht immer einfach. In den überwiegenden Fällen verläuft die Arbeit der Wildschadenschätzer sehr harmonisch ab.

Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich, was den Wildschadenschätzern sehr hoch anrechnen ist. Nach mehr als einem Jahrzehnt gibt es neue Wildschadenschätzer in Frankenau und Altenlotheim. In den übrigen Ortsteilen sind die bewährten Schätzer weiter im Dienst. Am Ende ihrer langen ehrenamtlichen Arbeit dankten daher Karin Baumann,Verwaltung Stadt Frankenau – Bereich Wildschaden und der Frankenauer Bürgermeister Björn Brede den ausgeschiedenen Wildschadenschätzern Werner Scheerer,Frankenau und Georg Wolf, Altenlotheim für die geleistete Arbeit mit einem kleinen Präsent. Während der Verabschiedung blickten auch sie auf die Jahre zurück. Von vielen interessanten aber auch kuriosen Momenten wurde berichtet. Beide unterstrichen deutlich, dass sie ihre Funktion sehr gern ausgeführt hätten, doch jetzt sei der richtige Moment gekommen, dass andere Fachleute diese Tätigkeit übernehmen. Als Nachfolger für Frankenau und Altenlotheim sind Heinz Daume und Jürgen Backhaus ernannt worden.

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