Kleiner, Klein, Kleinstadt-Filz

Battenberg hat also gewählt und bekommt einen neuen Bürgermeister. E war voraussehbar, dass Christian Klein das Rennen macht. Dafür haben schon die Battenberger Blockflöten, man könnte auch sagen der übliche Kleinstadt-Filz, gesorgt. Kompetente Gegenkandidaten hätte es schon gegeben, dass nichts draus wurde, liegt an einer Bürgerliste. Nun denn, es war immerhin eine Wahl, auch wenn sich der Kandidat Arnold mit seinem Wadenbeisser-Wahlkampf mehr oder weniger selbst seiner nicht vorhandenen Chancen beraubt hat. Und Kocab hat immerhin einen Achtungserfolg erzielt. Der Herr Obergerichtsvollzieher Klein setzt als auf „Kontinuität“ , wie in der Battenberger Haus- und Hofpostille in einem Kommentar zu lesen war. Das heißt als im Klartext, weiter sich im Glanz der Morgensonne auf dem Burgberg sonnen, denn für Tourismus sorgt ja Dodenau mit seiner Wirte-Allianz, für die Kultur ein Club und für eine Kneipe Viessmann. Und für die Beständigkeit in Battenberg sorgt die handvoll Paten, die Mischung aus Geldinstitut, Handel und Handwerk mit dem Blick nach hinten gerichtet und sich selbst vollauf genügend. Man soll nicht im Vorfeld alles negativ reden, auch Klein verdient seine Chance, sich als Bürgermeister zu bewähren. Allein, einem distanziertem Beobachter fehlt hier der Glaube, dass Klein sich gegen die verfiltzte Kleinstadt-Mafia durchsetzen kann, schon gar nicht, wenn man weiß wer hinter Christian Klein vermutlich die Fäden ziehen wird.

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