Neuer Vorschlag der Jungen Liberalen für Gestaltung der Frankenberger Fußgängerzone

Teilweise Öffnung der Fußgängerzone für Personenverkehr und Einbeziehung der Anlieger in Ausgestaltung 

JuLi-Vorsitzender Mark Fallenbüchel

Frankenberg(nh/od). Mit einem neuen Vorschlag für die zukünftige Gestaltung der Frankenberger Fußgängerzone gehen die Jungen Liberalen (JuLis) Frankenberg an die Öffentlichkeit und kritisieren dabei das bisherige Vorgehen der Stadt. „Die Bürger scheinen in den bisherigen Planungsprozess zur Ausgestaltung der Fußgängerzone nicht ausreichend einbezogen zu sein, denn anders lässt sich der vielfach geäußerte Unmut durch Leserbriefe und öffentliche Veranstaltungen nicht erklären.“, sagte der JuLi-Vorsitzende Mark Fallenbüchel.

Für die liberalen Jungpolitiker gehen die vorliegenden Planungen nicht weit genug. In Rücksprache mit den Anliegern, die schließlich für einen Großteil der Neugestaltung finanziell aufkommen müssen, sollten mehrere Konzepte erarbeitet werden, statt, wie bisher ausschließlich in eine Richtung zu denken.
Fallenbüchel führte dazu aus: „Wir können uns gut vorstellen, dass die untere Fußgängerzone, von Iller und Mones bis hin zum Georg-Thonet-Platz unter der Woche bis 16 Uhr wieder für den Personenverkehr freigegeben wird. Mit einer Einbahnstraßenregelung und Parkbuchten ließe sich die Frequenz möglicherweise erhöhen. Ladengeschäfte würden wieder attraktiver werden und es würde mehr Leben in die Innenstadt zurückkehren.“ Die vorgeschlagene Freigabe für den Personenverkehr könne zum Beispiel von Montag bis Freitagmittag gelten, während am gesamten Wochenende die Flaniermeile, wie bisher, ausschließlich den Fußgängern vorbehalten bleibt.
Im Italien oder Frankreich seien derartige Regelungen bereits heute üblich und mit guten Erfahrungen angewandt. Die Nachwuchspolitiker befürchten, dass eine Neugestaltung des Pflasters mit Laufbändern allein für die Attraktivierung der Fußgängerzone nicht ausreichen könnte. „Die Fußgängerzone ist und bleibt für uns ein Kernstück Frankenbergs. Mit unserem Vorschlag möchten wir einen Teil dazu beitragen, dass Leerstände verringert und die Zahl der zu beobachtenden Shoppinglustigen zukünftig wieder deutlich zunimmt.“, sagte Fallenbüchel abschließend.

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