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Kreiskrankenhaus FrankenbergKreiskrankenhaus Frankenberg

Korbach.(nh). Um die finanzielle Lage des Kreiskrankenhauses Frankenberg zu stabilisieren, hat der Kreistag im Dezember beschlossen, das Stammkapital seiner Tochtergesellschaft um 1,5 Millionen Euro zu erhöhen. Das Regierungspräsidium Kassel hat diesem Beschluss jetzt zugestimmt.

Vorab der allgemeinen Haushaltsgenehmigung für das Jahr 2014 hat der Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke Landrat Dr. Reinhard Kubat sowie dem Kreisausschuss seine Genehmigung erteilt – und ermöglicht so dem Landkreis, die Klinik vorerst wieder auf gesunde Füße zu stellen. Voraussetzung für die Erhöhung des Stammkapitals sind jedoch sofortige Konsolidierungsmaßnahmen für das Krankenhaus.
„Wir sind uns darüber im Klaren, dass umgehend weitere einschneidende Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um das Kreiskrankenhaus aufrecht zu erhalten und die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. An diesen arbeiten wir mit Hochdruck“, sagt Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender des Kreiskrankenhauses Frankenberg Dr. Reinhard Kubat. „Somit wurde bereits ein Konsolidierungskonzept entworfen, um den Betrieb der Klinik auch langfristig zu sichern.“
Darüber hinaus wurden bereits in zahlreichen Sitzungen der vergangenen Wochen weitere mögliche Maßnahmen zur Zukunftssicherung der Klinik erörtert. „Momentan arbeiten wir daran, eine nachhaltige Lösung für unsere Kreisklinik zu finden“, so Landrat Dr. Kubat. Dabei werden alle zur Verfügung stehenden Optionen nachdrücklich geprüft. „Alle Beteiligten sind sich darin einig, dass ländliche Krankenhäuser Kooperationen finden müssen, um zukunftsfähig zu sein“, so Dr. Kubat weiter. In den nächsten Tagen finden weitere entscheidende Sitzungen statt. „Wir sind guter Dinge, dass wir in der kommenden Woche zu einer Entscheidung in der Klinikfrage kommen werden – mit dem Ergebnis, das Kreiskrankenhaus langfristig zu stabilisieren“, sagt Dr. Kubat.

 

Freitag, 24 Januar 2014 14:12

Reparatur lohnt sich...

Reparatur lohnt sich...Reparieren geht vor Wegwerfen/Neukaufen

In einem Elektrogerät stecken jede Menge Energie und Rohstoffe, die für seine Herstellung aufgewendet wurden. Außerdem stellt seine Entsorgung ein zunehmendes Problem dar. Allein die Tatsache, dass ältere Geräte u.U. mehr Energie und Wasser bei ihrem Betrieb verbrauchen, rechtfertigt deshalb noch lange keinen Neukauf.
Es klingt paradox: immer häufiger kommt es vor, dass die Reparatur gerade bei relativ neuen Maschinen unrentabel ist, während sie sich bei älteren Geräten rechnet.
Unsere tägliche Erfahrung spiegelt es wieder: ältere Geräte sind oft viel stabiler und reparaturfreundlicher gebaut als neue - wie das wohl kommt?!?

http://elektrowilke.bplaced.net/

Elektro Wilke DorstenElektro Wilke Dorsten

MdB Bernd Siebert, ehem. MdB Gerd Höfer, Sektionsleiter Holger Schmör Foto: Manfred Weider/nhMdB Bernd Siebert, ehem. MdB Gerd Höfer, Sektionsleiter Holger Schmör Foto: Manfred Weider/nh

MdB Bernd Siebert, ehem. MdB Gerd Höfer, Sektionsleiter Holger Schmör Foto: Manfred Weider/nh 

FRANKENBERG (wd/nh) Der voll besetzte Saal zeugte davon, dass nicht nur das Thema, sondern auch das Datum der Veranstaltung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e. V., Sektion Waldeck-Frankenberg, (GfW) richtig gewählt war.

 

Sektionsleiter Holger Schmör begrüßte vor 70 Zuhörern die beiden Referenten MdB Bernd Siebert, Mitglied im Verteidigungsausschuss und ehem. MdB Gerd Höfer, der in Vertretung von MdB Dr. Edgar Franke kam. Höfer war von 1994 bis 2009 MdB und im Verteidigungsausschuss.

Das aus vielen gemeinsamen Veranstaltungen bei der GfW eingespielte Duo zu Themen zur Sicherheitspolitik kam wieder gut beim Publikum an. Bernd Siebert ist Mitglied im Verteidigungsausschuss und brachte die neuesten Informationen aus Berlin mit. Gerd Höfer ist nach wie vor mit der Sicherheitspolitik eng vernetzt und ist ebenfalls bestens informiert.

Höfer begann mit seinen Bemerkungen zu den jüngsten Ereignissen in Sachen Sicherheitspolitik. Die Berufung von Ministerin von der Leyen sei schon eine Überraschung gewesen. Über ein Kalkül der Kanzlerin wollte er nicht spekulieren. Weiter führte er aus, dass die Ministerin schon mutig Pflöcke eingeschlagen hat, an denen sie nun gemessen wird. Bestmögliche Ausrüstung forderte sie mit der Bemerkung, Geld dürfe keine Rolle spielen, ohne den Finanzminister vorher zu kontaktieren. Dieser hätte sie ja auch zurückgepfiffen. So formuliert v.d. Leyen nun, dass alles nur im gesteckten Gesamtvolumen möglich sei. Ihre ebenfalls geforderte Vereinbarkeit von Dienst und Familie, sowie eine geringere Versetzungshäufigkeit seien lobenswert. Hierzu müssten aber die Voraussetzungen geschaffen werden. Diese hat der Bundeswehrverband bereits vor zehn Jahren genannt. Notwendig sind dazu Großstandorte. Nur dort ist aufgrund der vielen verschiedenen Einheiten, Verbände und Dienststellen ein Angebot, das die Förderung, damit Beförderung auch hergibt. Bei speziellen Verbänden, wie der EloKa, ist dies bei dieser „kleinen“ Truppe kaum zu verwirklichen. Bei seiner Schilderung der aktuellen globalen Lage ging er speziell auf Afrika ein. Hier sind postkoloniale Probleme aufgebrochen. Willkürliche Grenzziehungen der Kolonialmächte sind eine der Ursachen für die schlimmen Zustände. Damit sind die ehemaligen Kolonialstaaten auch in der Pflicht. Allerdings sind auch diese nur in der Lage hierfür und hätten das Know how zum Eingreifen. Der ausgeschlossene Einsatz deutscher Kampftruppen wird nicht so negativ von den anderen Staaten gesehen, wenn Deutschland sich in der Logistik und Sanitätswesen engagiert. Dies sind mit die teuersten Bereiche der Einsätze. Durch sein Statement zog sich der rote Faden mit immer wieder angemahnter Forderung zu europäischer Gemeinsamkeit.
Bernd Siebert brachte die aktuellen Stärken der deutschen Einsätze aus Berlin mit: 25 Soldaten bei ISAF, ein Soldat bei KVOR, 3077 Soldaten in Afghanistan, 781 im Kosovo, 364 in der Türkei, 170 im Libyeneinsatz, 348 am Horn von Afrika, 102 in Mali, 69 im Senegal, 16 im Südsudan, 10 im Sudan. Einen großen Rückzug aus den internationalen Einsätzen erwartet er auch nach der Rückkehr dieses Jahr aus Afghanistan nicht. Es zeichnen sich viele neue Aufträge ab. Auch er ging speziell auf Afrika ein. Siebert sieht eine direkte Gefahr für Europa und Deutschland. Es muss alles getan werden, damit keine Migrationswelle nach Europa entsteht. Den Einsatz Frankreichs bewertet er als sehr gut. Aber die Probleme können nicht alleine von dort gelöst werden. Frankreich sei finanziell am Ende, ebenso in der Durchhaltefähigkeit. Gemeinsamkeit sei nötig, mahnte auch er an. Für Deutschland sei es an der Zeit, sich aktuell auf die Weltsituation abgestimmte Regeln zu geben. Wir haben eine hervorragende Rüstungsindustrie, die aber nur zu halten sei, wenn auch exportiert werden kann. Die Bundeswehr allein ist ein zu kleiner Auftraggeber, führte er aus.

In der folgenden Diskussion gingen beide Referenten auf jede Frage ein. Die Frage nach Positivem, wurde mit dem Hinweis beantwortet, dass z. B. die Piraterie kaum noch in den Medien behandelt wird. Das ist auf den Erfolg der Einsätze zurückzuführen. Medien stürzen sich auf negative Erscheinungen, positive sind dort nicht gefragt. Interessant war die Schilderung eines Hauptfeldwebels aus dem Eloka-Bataillons der Verbesserungen seit den ersten Einsätzen in Afghanistan bis heute schilderte. So ist die Ausrüstung auf dem neuesten Stand. Es stehen inzwischen hervorragend gepanzerte Fahrzeuge zur Verfügung. Die jahrelange Erfahrung, das gegenseitige Kennenlernen der internationalen Soldaten führt zu gutem Miteinander, gleicht manchmal sogar fehlende Technik aus.

Holger Schmör erinnert daran, dass Militär keinen Konflikt lösen kann. Es kann nur den Verantwortlichen das Zeitfenster geben, um Frieden herbeizuführen.

Bernd Siebert erwartet in der neuen Legislaturperiode eine starke Veränderung Deutschlands. Die große Koalition hat die Möglichkeit die Rahmenbedingungen für die Herausforderungen der Zukunft zu schaffen.

Gerd Höfer nannte hierzu das Beispiel, dass die Trennung der militärischen Bundeswehr und der zivilen Seite aus den Erfahrungen der Vergangenheit her rührt und den heutigen Gegebenheiten nicht mehr gerecht wird. Eine nicht neue Forderung nach objektiver und zielführender Berichterstattung und Begleitung der Sicherheitspolitik in den und durch die Medien wurde wiederholt. Veranstaltungen wie die der GfW bezeichnete Bernd Siebert als sehr wichtig. Dies sei die direkte Schiene zu den Bürgern. Hier kann eventuell aus dem oft zitierten „wohlwollenden Desinteresse gegenüber der Sicherheitspolitik“ ein Interesse entsteht.

Etwas später als geplant verabschiedete Sektionsleiter Schmör mit einem Ausblick über die diesjährige Ausrichtung der GfW-Veranstaltungen beide Referenten.

 

 

 

Wetzlar.(nh/od) Über 4000 hessische Vogelfreunde beteiligten sich an Deutschlands größter Vogelzählung und beobachteten dieses Jahr über 98.000 Vögel. Der NABU Hessen hatte vom 6. bis 8. Januar dazu aufgerufen, alle Vögel zu melden, die sich innerhalb von einer Stunde in Gärten oder an Futterstellen blicken ließen. Die bundesweite Zählung zeigt im vierten Jahr der Aktion interessante Unterschiede zum vergangenen Jahr. Der Haussperling hatte dieses Jahr den Schnabel vorn und verdrängte als häufigster Wintervogel unserer Städte und Dörfer die Kohlmeise auf Platz zwei. Auf den Plätzen drei und vier folgen Blaumeise und Feldsperling.

Bei uns in Hessen hat der Haussperling die Kohlmeise überholt, nächste Plätze: Blaumeise, Feldsperling, Amsel, Elster, Buch-, Grünfink, Star und Rabenkrähe. „Die vom Usutu-Virus gebeutelte Amsel blieb in Hessen stabil auf Platz fünf. Das ist sehr erfreulich.“, stellte Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen fest. Auch das so genannte Grünfinkensterben, verursacht durch den einzelligen Erreger „Trichomonas gallinae“, habe geringere Auswirkungen auf die Bestände des „Grünlings“ als angenommen, so Eppler weiter. Außerdem zeige sich, dass der Feldsperling offenbar weiter in die Siedlungen vordringt und sich den Verhältnissen anpasse. Das sei eine positive Entwicklung, betont der Biologe. „Die niedrigeren Zahlen vieler Vogelarten gegenüber dem Vorjahr lassen sich durch die milde Wetterlage erklären“, analysiert Eppler. Die Vögel fänden bei dieser Witterung noch ausreichend Nahrung in der Natur, weshalb sie die Futterangebote in den Gärten gar nicht erst aufsuchen würden. Daraus resultiere auch die geringere Beteiligung an der Aktion gegenüber dem Vorjahr, da viele Menschen keine Vögel zählen konnten. Neben den hier heimischen Vögeln ließen sich auch typische Wintergäste aus dem Norden beobachten, unter anderem Erlenzeisig und Bergfink mit mehreren hundert Exemplaren. Vereinzelt wurden auch Mönchsgrasmücken und Hausrotschwänze gesichtet. Trotz der milden Temperaturen setzte sich der Überwinterungstrend dieser Arten diesmal nicht fort – oder sie wussten sich besonders gut zu verstecken.

„Die Meldungen der Vogelfreunde sind ausgesprochen hilfreich und zeigen wie wertvoll

diese Form von „Citizen Science“ für die Forschung sein kann“, betont Eppler. In zehn Jahren lassen sich damit Trends beurteilen. Vogelzählungen im Rahmen von „Citizen-Science“-Aktionen haben prominente Vorbilder. Bereits im Jahre 1900 rief der amerikanische Vogelkundler Frank Chapman erstmals zu einem „Christmas Bird Count“ auf. Die Aktion findet seither jährlich statt. Auch der britische NABU-Partner, die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB), veranstaltet seit inzwischen mehr als 30 Jahren einen „Big Garden Birdwatch“. Diese Langzeitstudien haben Vogelschützern bis heute eine Fülle wertvolle Informationen zum Schutz der Artenvielfalt geliefert. Vom 11. bis 13. Mai folgt die Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“, bei der die

Brutvögel des Landes im Mittelpunkt des Interesses stehen. Weitere Ergebnisse zur Stunde der Wintervögel, darunter detaillierte Karten und Zahlen aus einzelnen Landkreisen, sind zu

finden unter http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/

daniel may-11daniel may-11 

Korbach. (nh/od) Die GRÜNEN im Kreistag fordern von Bahn und NVV eine zeitnahe Unterrichtung der Kreisgremien über die Verzögerungen beim Projekt Kurhessenbahn. "Es zeugt nicht gerade von Professionalität, wenn die Politiker im Kreis vom NVV über die Zeitungen informiert werden, wenn es zu Verzögerungen kommt. Wir erwarten eine zeitnahe Information", so Grünen Fraktionschef Jürgen Frömmrich.

In diesem Zusammenhang weisen die GRÜNEN Spekulationen von CDU Fraktionschef Frese zurück, die Koalition habe von den Verzögerungen gewusst. "Das grenzt schon an Verschwörungstheorie", meint Grünen Vizefraktionschef Daniel May.

Er fordert die CDU stattdessen auf, die Entscheidung pro Kurhessenbahn zu respektieren. "Es handelt sich bei der Reaktivierung der Eisenbahn Korbach-Frankenberg um eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den Kreis. Es wird ein großer Gewinn für den Fremdenverkehr, insbesondere mit dem Anschluss des Nationalparks, und für die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs", betont Daniel May. Es müsse, das Ziel aller Kreispolitiker sein, dieses Projekt schnell zum Erfolg zu führen. Er verweist den CDU Politiker zudem auf den kürzlich von CDU und GRÜNEN geschlossenen Koalitionsvertrag auf Landesebene, in dem es ganz klar heißt: "Einigkeit besteht zudem hinsichtlich der (...) Fortsetzung der Arbeiten für eine Reaktivierung der Strecke Korbach – Frankenberg."

Die Grünen betonen, sie erwarteten einen raschen Fortgang der Arbeiten zur Reaktivierung der Bahnlinie. "Es gibt gültige Verträge. Und diese müssen jetzt zügig abgearbeitet werden", so Frömmrich und May abschießend.

 

SchneeSchnee

Willingen(ds/nh). Alle stehen in den Startlöchern, am Montag geht es los. Da wird an der Willinger Mühlenkopfschanze, wo vom 31. Januar bis 2. Februar der FIS Skisprung-Weltcup mit den besten Skispringern der Welt stattfinden wird, der erste Schnee erwartet. „Die ersten Ladungen kommen aus Titisee-Neustadt im Schwarzwald von unseren dortigen Wintersportfreunden. Schön, dass unter den deutschen Weltcup-Veranstaltern eine solch tolle Unterstützung herrscht“, freut sich Ski-Club-Präsident Wilhelm Saure. Schon Mitte Dezember hatte er diese Kooperation beim dortigen Weltcup-Skispringen gemeinsam mit OK-Chef Jürgen Hensel und den Verantwortlichen in Titisee-Neustadt abgesprochen.

Saure hat die Schneelieferungen für das große Skispringen mit den unterschiedlichen Lieferanten und Anbietern koordiniert. „Uns war ganz wichtig, dass die Lastkraftwagen nicht nur wegen des Schnees rollen, sondern eben auch auf dem Rückweg mit weiteren Aufträgen wieder voll beladen zurück fahren.“, so Saure weiter. Das schone die Umwelt und reduziere für den Verein die Transportkosten. Aus diesem Grunde muss der SCW sich aber nach der Auftragslage der Speditionen richten. Zudem weiß die gesamte Region auch, was ein Weltcup für die Tourismushochburg Willingen (Upland) und das gesamte Umfeld für ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, denn daran hängen etliche Arbeitsplätze beim Verein sowie bei den vielen Tourismusbetrieben. Insbesondere wegen des ausbleibenden Schnees und der nicht befriedigen Lage bei den heimischen Hotels und der Gastronomie vor Ort sei es besonders wichtig, dass das Weltcup-Skispringen in Willingen statt finden kann. Ein Ausfall wäre eine mittlere Katastrophe gewesen. Die Herkulesaufgabe ist nach ungezählten Telefonaten gestemmt. Am kommenden Montag ist es also soweit. Dann rollen ab morgens die ersten Transporte aus dem Schwarzwald an. „Wir rechnen mit dem ersten Schnee an der Schanze gegen 18 Uhr“, berichtet Ski-Club-Pressesprecher Dieter Schütz, bei dem aufgrund der Schneelieferungen ganz viele Anfragen von Medienvertretern ankommen, die über die weiße Pracht aus allen Himmelsrichtungen berichten wollen. „Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille, der fehlende Schnee ist schlimm für uns, aber die umfangreiche Berichterstattung ist natürlich beste Werbung für unseren Weltcup“, sagt Schütz. Weitere Lieferungen von jeweils 50 Kubikmetern Schnee werden von Dienstag bis Freitag in Willingen ankommen. Ab Mittwoch erwarten die Ski-Club-Helfer um Schanzenchef Wolfgang Schlüter weitere Schneeladungen aus der JEVER Skihalle in Neuss, dem Snow-Dom in Bispingen und das Crash-Eis aus der Seestadt Bremerhaven. Innerhalb von fünf Werktagen wird die Gesamtmenge Schnee vor Ort im waldeckischen Upland sein, so dass dann gemeinsam mit dem an der Mühlenkopfschanze bereits in den wenigen kalten Nächten produzierten Schnee die Weltcup-Anlage präpariert werden kann. Die Schneekanonen und Schneelanzen des Ski-Clubs hatten in den letzten Wochen aufgrund der ungewöhnlich warmen Temperaturen leider unfreiwillige „Betriebsferien“ einlegen müssen, sie stehen aber Gewehr bei Fuß. Sollte es doch noch kalt werden in den kommenden Tagen mit den benötigten Minusgraden, dann legt Schanzenchef Schlüter den Hebel um und lässt es doch noch schneien. Der SC Willingen hat in diesem unwahrscheinlichen Fall aufgrund der Prognosen der Wetterfrösche die Möglichkeit, die Lieferungen zu reduzieren.

Fotos: Dieter Schütz/nhFotos: Dieter Schütz/nh

Fotos: Dieter Schütz/nh

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