Neue Fachgebietsleitung im LLH: Ausbildung in grünen Berufen ist systemrelevant

Kassel(pm). Die Zuständige Stelle für Berufsbildung im Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) hat eine neue Fachgebietsleitung: Christian Heinemann. Der gebürtige Sauerländer bringt konzeptionelles und strategisches Denken in der beruflichen Bildung, insbesondere in der dualen Berufsausbildung, mit – gestützt auf Erfahrungen aus dem operativen Geschäft der Ausbildung. In seiner bisherigen Laufbahn hat Heinemann weitreichende Kenntnisse im Umgang mit Auszubildenden erworben, sowohl in der betrieblichen Ausbildung von angehenden Landschaftsgärtnerinnen und -gärtnern als auch in der berufsschulischen Ausbildung. Auf die neue berufliche Herausforderung freue sich Christian Heinemann und er betont: „Im Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen kann ich als Fachgebietsleiter der Zuständigen Stelle für die Berufsbildung mit meinen Mitarbeitenden einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Aus- und Weiterbildung in den grünen Berufen leisten.“ Letztere seien als systemrelevant zu erachten und der neue Fachgebietsleiter führt aus: „Die Themen Schutz von Produktions- und Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit in der Landwirtschaft und im Gartenbau, aber auch der Garten- und Landschaftsbau und die Notwendigkeit lebenswerter begrünter Städte verdeutlichen die Systemrelevanz grüner Berufe.“ Ohne diese seien erforderliche Maßnahmen zu Klimaanpassung und -schutz nicht zu leisten. Daher komme der beruflichen Bildung in diesen Berufen eine besondere Bedeutung zu.


Darüber hinaus habe Christian Heinemann durch mehrjährige Tätigkeit in der Bildungsverwaltung ein fundiertes Erfahrungswissen hinsichtlich der Gestaltung und Steuerung beruflicher Bildung und entsprechender Verwaltungsabläufe gewinnen und anwenden können. Durch systematische Lernortkooperation Erfolge erzielt
Christian Heinemann arbeitete nach abgeschlossener Ausbildung zum Landschaftsgärtner und einem Studium der Landespflege zunächst als Baustellen- und Bauleiter wie auch als betrieblicher Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau. Nach Referendariat und Lehrtätigkeit an der Willy-Brandt-Schule Kassel (Abteilung Gartenbau) und in der Fachoberschule Agrarwirtschaft war Heinemann langjähriger Mitarbeiter in Projektleitungen von Schulentwicklungsversuchen. Bis 2012 die Dezernatsleitung 1/10 „Berufliche Schulen“ des Staatlichen Schulamts für Stadt und Landkreis Kassel innehabend, übernahm Christian Heinemann ab 2014 die Abteilungsleitung an der Willy-Brandt-Schule – u.a. für die Fachoberschule Agrarwirtschaft und für die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA).

Dem schloss sich die Mitarbeit in der erweiterten Schulleitung der Willy-Brandt-Schule mit dem Aufgabenschwerpunkt der Weiterentwicklung der Lernortkooperation
an. In diesem Themenbereich hat Christian Heinemann zudem mit den Partnern in der Ausbildung in Nordhessen erfolgreich zusammengearbeitet. So ist es z.B. gemeinsam gelungen, durch eine miteinander abgestimmte Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung einerseits die Erfolgsquote bei Abschlussprüfungen im Garten- und Landschaftsbau zu steigern und andererseits die Abbruchquote in dem Ausbildungsberuf zu verringern.

Einführung und Konzeption Zentraler Abschlussprüfungen

Von 2009 bis 2023 war Christian Heinemann auch an das Hessische Kultusministerium und die Hessische Lehrkräfteakademie abgeordnet. In dieser Zeit hat er maßgeblich bei der Einführung der Zentralen Abschlussprüfungen in der Fachoberschule Agrarwirtschaft und Umwelttechnologie mitgewirkt sowie das Kerncurriculum für den berufsbildenden Bereich in dieser Schulform erarbeitet. Nicht nur sein jahrelanges Engagement als stellvertretender Vorsitzender des nordhessischen Prüfungsausschusses Gartenbau zeichnet Christian Heinemann aus, sondern auch eine langjährige Autorentätigkeit zum Thema der Berufsausbildung in den grünen
Berufen. Veröffentlicht wurden die Beiträge in Fachzeitschriften wie DEGA GALABau, B&B Agrar u.a..

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