Kreistags-Vertreter im Dialog mit dem staatlichen Schulamt

Fritzlar(pm). Vertreter der Freien Demokraten aus den Kreistagen des Schwalm-Eder-Kreises und des Kreises Waldeck-Frankenberg haben sich in Fritzlar mit Burkhard Schuldt getroffen, der seit Februar 2018 Leiter des staatlichen Schulamtes ist. Hintergrund des Treffens war das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch ├╝ber die aktuelle Lage an den Schulen im Einzugsbereich. Das staatliche Schulamt ist als untere Schulaufsichtsbeh├Ârde in beiden Landkreisen f├╝r die Vergleichbarkeit der Abschl├╝sse und die Durchl├Ąssigkeit der Bildungsg├Ąnge zust├Ąndig. Amtsleiter Burkhard Schuldt gab zun├Ąchst einen ├ťberblick, wie die aktuelle Lage an den Schulen in beiden Kreisen ist: ÔÇ×Auch zum Schuljahresbeginn 2018 ist es dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen wieder gelungen, die Grundunterrichtsversorgung und die 104% bzw. 105%- Unterrichtsversorgung in allen Schulformen zu gew├Ąhrleisten. Trotzdem bleibt auch in unserem Bereich weiterhin ein sehr hoher Bedarf besonders an Grundschul- und F├Ârderschullehrkr├Ąften. Leider sind die Bewerberzahlen r├╝ckl├Ąufig. ├ťber verschiedene Qualifizierungsprogramme versuchen wir neue Lehrer zu gewinnenÔÇť, so Schuldt. Hier sei das staatliche Schulamt auf einem guten Weg.

{loadmodule mod_tcvn_banner_slider,Werbung 380 250 aktuell}

F├╝r die FDP-Landtagsabgeordnete und FDP-Fraktionsvorsitzende im Schwalm-Eder-Kreis Wiebke Knell ist die Personalfrage von gro├čer Bedeutung: ÔÇ×Neben der ausreichenden Versorgung mit Lehrern brauchen wir dringend gen├╝gend Schulsozialarbeiter, die vor Ort in den Schulen unterst├╝tzend t├Ątig sind. Nur so l├Ąsst sich sicherstellen, dass die Schulen ihrem Aufgabenspektrum gerecht werden.ÔÇť Froh sei sie, dass das Konzept der selbstst├Ąndigen Schule, welches 2011 durch die FDP umgesetzt wurde, mittlerweile gut angenommen werde. Dem stimmte auch Jochen Rube, Lehrer und Kreistagsmitglied in Waldeck-Frankenberg zu. ÔÇ×Erfreulich ist es, dass es mittlerweile weniger Zeitvertr├Ąge gibt und Lehrer nicht immer in den Ferien entlassen werden. Dennoch gibt es hier noch Verbesserungsbedarf. Wir d├╝rfen als Land die meist jungen Lehrerinnen und Lehrer in den Ferien nicht im Regen stehen lassen, denn sonst wandern sie in andere Bundesl├Ąnder ab.ÔÇť Arno Wiegand, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Kreistag Waldeck-Frankenberg griff das Thema Berufsschule auf: ÔÇ×Als Handwerker bin ich wie meine Berufskollegen auf hochwertige Bildung an den Berufsschulen angewiesen. Die Politik muss daf├╝r Sorge tragen, dass auch im l├Ąndlichen Raum die M├Âglichkeit f├╝r eine vielf├Ąltige Berufsausbildung bestehen bleibt. Leider l├Ąsst die Landesregierung hier wirkliche Initiativen vermissen.ÔÇť Abschlie├čend erg├Ąnzte Knell noch: ÔÇ×Ich halte es f├╝r unabdingbar, dass wir die Schulen von ├╝berfl├╝ssiger B├╝rokratie befreien und sie digital auf die H├Âhe der Zeit bringen. Es ist f├╝r unsere Sch├╝ler wichtig, dass sie die beste Bildung bekommen und dazu geh├Ârt nun zwangsl├Ąufig auch eine schnelle Internetverbindung, um moderne Lehr- und Lernformen anzubieten, die unsere J├╝ngsten fit f├╝r die Zukunft machen.ÔÇť

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr dar├╝ber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.